Aktuelle Beiträge » Zuckergoscherl Seite 10

  • 2016: „Endstation, bitte alle aussteigeeen!“

    Wir Menschen lieben Rituale. Sie markieren Übergänge und verankern uns im Zeitgeschehen. Wir feiern Geburtstage, zelebrieren Schulabschlüsse und Jubiläen und haben einen ganzen Ritualreigen um den letzten Tag des Jahres aufgebaut: Bleigießen, Feuerwerk, Glücksschweinderl.

  • Alles ist käuflich, nur nicht die Zeit

    Es gibt eine App, die heißt Capsules, die hilft Ihnen, Ihren Kleiderschrank auszusortieren. Das Unternehmen dahinter, Cladwell, behauptet: 80 Prozent von dem Gewand, das wir besitzen, ziehen wir nie an. Jetzt ist das Ausmisten an sich eine gute Idee, aber als ich von dieser App, die vier Euro im Monat kostet, gelesen hab, hab ich mir gedacht: Was ist nur los mit uns?

  • Ach, du liebe Zeit!

    Ende Oktober: Halloween und Winterzeit – ein Schrecken nach dem anderen. Denn während die Zeitumstellung eine Länger-schlafen-Happy-Hour für Kinderlose bedeutet, ist sie für alle Eltern ein Gruß aus Mordor.

  • Es ist zum Heulen

    Als ich ein Kind war, hat die Mama meiner Nachbarsfreundin oft geweint, und ich hab gelacht. Ich hab sie ausgelacht. Sie war ständig zu Tränen gerührt. Wenn man ihr zum Geburtstag gratuliert hat, zum Beispiel. Bei der Merci-Werbung. Und am Ende eines kitschigen SAT1-Films, wenn der eine die andere grad noch am Flughafen erwischt. Meine Freundin und ich haben uns über die weinende Mama lustig gemacht.

  • Bleib cool, Rumpelstilzchen!

    Falls Sie manchmal überlegen, ob Ihr Glas noch halb voll oder doch schon halb leer ist, möchte ich Sie auf etwas aufmerksam machen: So ein Glas ist wiederbefüllbar. Was das bedeuten soll? Ich plädiere für Gelassenheit.

  • Ohren sind nur zur Deko am Kind

    Ich glaube, wenn man als Mama seine Kinder vor einer drohenden Gefahr warnt, dann klingt das in deren Ohren so: „Hör auf mit bzzzzzzzzzzzzzzz, weil sonst tust du dir bzzzzzzzzzzzzzzz und Achtung, bzzzzzzzzzzzzzzz.“ Die hören das einfach nicht.

  • Hausgemachte Höllenqualen

    Die Hölle stell ich mir so vor: eine Umkleidekabine. Grelles Neonlicht, das sämtliche Dellen, Flecken und Härchen gut ausleuchtet und Augenringe aussehen lässt wie Vulkankrater in Island. Ein Vorhang, der nicht g’scheit zugeht, auf der Seite bleibt immer ein Spalt offen, draußen haufenweis Leute, die reinspechtln.

  • Öfter mal Danke sagen

    Ich möchte Sie etwas fragen. Wann waren Sie zuletzt dankbar? Ich meine die große Dankbarkeit, nicht die kleine, alltägliche. Was der Unterschied ist? Also, eine kleine Dankbarkeit geht zum Beispiel so:

  • Ohren zu und durch

    Ich bin ja meistens ziemlich cool. Sehr gelassen. Nicht geduldig, das nicht, aber gechillt. Ich bin wie ein dicker Buddha (nur ohne das Lächeln) mit langer Zündschnur. Lahme Autofahrer sind mir schnurz. Unfreundliche Leute auch. Und brunzdumme Kommentare? Who cares.

  • Ohren zu und durch

    Ich bin ja meistens ziemlich cool. Sehr gelassen. Nicht geduldig, das nicht, aber gechillt. Ich bin wie ein dicker Buddha (nur ohne das Lächeln) mit langer Zündschnur. Lahme Autofahrer sind mir schnurz. Unfreundliche Leute auch. Und brunzdumme Kommentare? Who cares.