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  • Salzburg vor 200 Jahren: Linz unterstellt und von Wien belächelt

    Dieser Tage wird viel gefeiert, dass Salzburg 200 Jahre bei Österreich ist. Wie  es den Menschen damals im Alltag ging und wie schwierig die Einverleibung in die Habsburgermonarchie für viele Salzburger war, besprach das SF mit der Salzburger Historikerin Sabine Veits-Falk vom Stadtarchiv.

  • Verkehr in Salzburg: Warum so viele schwarz sehen

    Die Mehrheit will freie Fahrt: Die Salzburger fordern billigere Öffis, lassen am Auto aber nicht rütteln. In Sachen Verkehr sind vermutlich nicht nur die Salzburger schizophrene Wesen. Sind sie gerade mit dem Rad unterwegs, ist der Autofahrer der potenzielle Feind. Fährt man selbst Auto, nervt der Radfahrer am Straßenrand. Und Busse sind sowieso ein Übel, solange man nicht selbst drinnen sitzt.

  • Kontrollwut: Greißler warf Prüfer hinaus

    Die Kleinbetriebe rebellieren gegen den Bürokratie-Exzess: „Der Staat erstickt uns“. Ein Salzburger  Feinkosthändler, der in vierter Generation  ein Lebensmittelgeschäft  in einer Umlandgemeinde führt, geht im Juli in Pension. „Gott sei Dank“, sagt der 70-Jährige. Dann können ihn die Prüfer, die Kontrolleure, die Beamten und der ganze Staat nämlich sozusagen  kreuzweise.

  • „Der Staatsanwalt wollte stierln“: Strafakt gegen Bürgermeister Schaden stockt

    Die EDV-Abteilung  war gerade auf Wandertag in der Eisenriesenwelt, als Ankläger  Gregor Adamovic von der Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft neuerlich zu einer Razzia im Salzburger Stadtmagistrat auftauchte. „Die Leute mussten zurückgeholt werden, weil sonst wären die ja in keinen Computer hineingekommen“, schildert ein Magistratsbediensteter die Vorkommnisse.

  • Ansturm von drei Seiten: Eine Kreuzung an der Leistungsgrenze

    Wer auf der Ignaz-Harrer-Straße stadteinwärts fährt, steht spätestens an der Kreuzung Rudolf-Biebl-Straße. Die kurze Grünphase regt viele Autolenker auf. Woran liegt es, dass man hier eine gefühlte Ewigkeit steht, während der Gegenverkehr fließt und fließt?

  • Warum ist die Stadt so teuer?

    Vom Wohnen bis zum Sterben: Im Dorf lebt es sich billiger. Die hohen Wohnungskosten in der Stadt  Salzburg treiben immer mehr Menschen ins Umland. Familien, die ein Haus bauen wollen, müssen mittlerweile bis weit ins oberösterreichische Grenzland hinein ausweichen. Dort gibt es Bauland noch um 48 Euro je Quadratmeter – in der Stadt Salzburg zahlt man dafür inzwischen 600 bis  1200 Euro, 125 Prozent mehr als 2005, so der Salzburger Raumordnungsbericht 2011–2014.

  • Eine Frau denkt – und verärgert die Ortskaiser

    Ein Tabuthema: Soll sich die Stadt den Speckgürtel „einverleiben“? Die Stadt Salzburg hat laut dem früheren Planungschef der Stadt Salzburg, Gerhard Doblhamer, seit jeher eine Kernproblematik: „Es gibt relativ wenig Platz im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Salzburg hat 65 Quadratkilometer Gemeindegebiet, Graz 129, Linz hat um die 100 Quadratkilometer. Man hat deshalb die Stadtgrenze historisch schon mehrmals erweitert.

  • „Ich gebe jedem Bettler Geld“

    „Stodinger“ Sepp Forcher spricht über Politik, Fremde und Zeitgeist. Sepp Forcher gilt als Ikone der Volkskultur. Mit urbanem Leben bringt man ihn kaum in Verbindung. Dabei ist er ein „Stodinger“, lebt in Liefering. 1980 schrieb er im „Fenster“ eine Kolumne namens „Unterwegs“. Das SF bat ihn deshalb zum Interview über Themen, die er sonst nur privat diskutiert.

  • Das Griss um Griss und Spannung in der Salzburg AG

    Irmgard Griss, die bei der Bundespräsidentenwahl als parteiunabhängige Kandidatin einen Achtungserfolg landete, macht es spannend. Noch im Juni will sie bekannt geben, was ihre Pläne sind, nachdem sie sich auf das Angebot, Chefin des Rechnungshofs zu werden, nicht eingelassen hat.