Urlaubsparadies in Zentralamerika

Hier gibt es sie noch: Wildlebende Tierarten im Naturparadies Costa Rica

Costa Rica (zu deutsch: reiche Küste) ist tatsächlich ein reiches Land. Nicht unbedingt wirtschaftlich, aber reich an Landschaften, Tieren, Pflanzen und Möglichkeiten fürs Entdecken ebenso wie fürs Entspannen. Der zentralamerikanische Staat grenzt nördlich an Nicaragua und südlich an Panama. An seiner Küste zur Karibik befindet sich der Tortuguero-Nationalpark, der nur mit Booten befahren werden kann. Dafür verfügt er über malerische Kanäle, Lagunen und Flüsse sowie eine Artenvielfalt, die ihresgleichen sucht: Papageien, Klammeraffen, Kaimane, Krokodile, Tapire, Faultiere etc. bis hin zu den großen Meeresschildkröten, zu deren hauptsächlichem Schutz der Park einst gegründet wurde.

In Costa Rica erlebt man Natur hautnah – an Land und unter Wasser. Bilder: Pixabay

Das „Gandoca Manzanillo Wildlife Refuge“ nahe der Grenze zu Panama schützt ebenfalls einige der am stärksten gefährdeten Tier- und Pflanzenarten der Region. Dazu enthält es den einzigen intakten Mangrovensumpf im Atlantik. Vor dem ca. zehn Kilometer langen Strandabschnitt befindet sich ein Korallenriff mit seltenen Meeresbewohnern, darunter Papageienfische, Engelsfische, Seeanemonen, Seeigel, Venusfächer, Garnelen, Austern, Seegurken, Hummer und Schwämme.

Costa Rica ist eine klassische Ganzjahresdestination. Zwar herrscht wischen April und August Regenzeit, doch das bedeutet nicht automatisch auch Dauerregen. Dafür blüht das Land in der „Green Saison“ regelrecht auf, und die Chancen, eine der seltenen Vogelarten oder zahlreiche Schildkröten, vor die Linse zu bekommen ist so hoch wie zu keiner anderen Zeit im Jahr.

Wer eher auf Sonnenbaden, Schnorcheln, Tauchen oder Surfen steht, sollte dafür die Zeit zwischen Januar und Mai an der Pazifikküste oder zwischen November und April an der Karibikküste wählen. Da herrschen zudem ideale Wanderbedingungen, etwa für einen Besuch des „Arenal Vulkan Nationalparks“.

Von Michaela Pircher