Wenn sich Mensch und Bär nahe kommen

Der Salzburger Naturfotograf Robert Haasmann ist den Braunbären in Südslowenien seit Jahren auf der Spur.

Die Rückkehr des Wolfs polarisiert und sorgt nicht nur in Salzburg für hitzige Debatten. Das Gleiche gilt für Meister Petz. Auch er wurde schon bei uns gesichtet. Was bedeutet es für den Menschen, wenn sich diese Raubtiere bei uns wieder ansiedeln?

Der Salzburger Naturfotograf Robert Haasmann weiß von der Erfahrung eines Landes zu berichten, das schon länger mit der Braunbär-Thematik befasst ist. Gemeinsam mit seinen Kollegen Christine Sonvilla und Marc Graf beobachtet und fotografiert er seit 2015 den Europäischen Braunbären in Südslowenien.

Diese Region verfügt über eine der weltweit dichtesten Braunbären-Populationen – und ist dabei alles andere als menschenleer. Im Haus der Natur wird das Fotografen-Trio über Begegnungen mit Bären und die relativ entspannten Reaktionen von slowenischen Gärtnern, Imkern und Jägern berichten, und darüber hinaus einzigartige Fotos zeigen. Diese entstanden mithilfe von speziellen DSLR-Weitwinkel-Fotofallen, die teils monatelang im Wald aufgestellt waren.

Vortrag „Wilde Bären in Mitteleuropa“ am Do., 7.11., 19 Uhr, Haus der Natur, Vortragssaal

Bild: Haus der Natur / Robert Haasmann