An ihren Autos wirst du sie erkennen

Diesel, Steckdose und PS scheiden auch die Politik.

Das Dienstauto des amerikanischen Präsidenten wird „The Beast“ genannt, weil es vollgepackt ist mit James-Bond-Technik. Salzburgs Landespolitiker fahren schöne, mächtige 5er-BMW, die durchaus auch etwas hermachen. Allerdings achtet man jetzt auf einen etwas schlankeren Fuß, tankt Strom und Benzin. Trotzdem rinnt noch kräftig Kraftstoff durch den Verbrenner, vor allem, wenn es flott  zu Lande geht.
In der Stadt fährt man immer noch Diesel. Erst im Vorjahr wurde ein neuer Audi A6 Diesel für Bürgermeister Harald Preuner angeschafft. Preuner, privat Porsche-Fahrer und empfindlich gegen  jegliches Automobil-Bashing,  wollte  ein vernünftiges Auto haben, heißt es im Schloss. Vize Bernhard Auinger steigt  ab Dezember indes von seinem alten BMW Diesel auf einen VW Passat Hybrid-Benziner um (Auinger kommt von Porsche).
Die Steuerzahler regt das wohl nur noch auf, wenn das Maß hin zum Protzgehabe überschritten wird. Das war der Fall, als die Bundesregierung vor ein paar Jahren Luxusgeschosse  mit 300 PS bestellte. Zu einer Zeit, da man dem Volk Sparpakete auferlegte.