Neue Spielzeit bringt Kritisches und Klassisches

Das Salzburger Landestheater startet mit einer Uraufführung in den Herbst. Es folgen Musicalhits wie The Rocky Horror Show.

In der neuen Spielzeit gibt Intendant Carl Philip von Maldeghem ein starkes Bekenntnis zum Zeitgenössischen ab. Er setzt 15 Erst- und Uraufführungen auf den Spielplan, darunter das Eröffnungsstück, das mit Chimamanda Ngozi Adichie eine afrikanische Autorin in den Fokus rückt.

Mit ihrer politischen Rede „We Should All Be Feminists“ im Jahr 2012 eckte sie gleich mehrfach an. Sie hält dabei Rückschau aufs eigene Leben und jenes ihrer Bekannten, analysiert Geschlechterverhältnisse und prangert unter anderem an, dass Mädchen der Selbsthass an- und Buben die Menschlichkeit aberzogen wird.

Nun wird „We Should All Be Feminists“ erstmals als szenische Produktion auf die Bühne gebracht. Die Uraufführung erfolgt am 20. September, 19.30 Uhr in den Kammerspielen.

My Fair Lady und The Rocky Horror Show

Im September feiern zudem Webers Feenoper „Oberon“ und ein Karl-Valentin-Abend Premiere. Bis Jahresende werden wahre Publikumshits serviert: So erobert das Kultmusical „The Rocky Horror Show“ die Bühne des Landestheaters – samt Fanbag zum Mitmachen. Musicalspezialist Andreas Gergen wird „My Fair Lady“ inszenieren.

Große Oper verspricht Wagners „Lohengrin“ in der Felsenreitschule, wo Leslie Suganandarajah sein Debüt als Musikdirektor feiert. Kinder dürfen sich auf „Der kleine Vampir“ freuen, Erwachsene auf „Cyrano de Bergerac“.

Spielzeitstart: 20.9., www.salzburger-landestheater.at

Bild (Ausschnitt): Sbg. Landestheater / Christina Baumann-Canaval

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