Sommerplanung nach Prognosen

Was kann man im Kaffeesud lesen? Seriöse Wetterprognosen mit täglichem Wetterverlauf auf drei Monate im Vorhinein gibt es nicht.

Die wärmsten Wochen des Jahres liegen vor uns – und damit für viele Menschen auch die Zeit des Urlaubs, der Reisen und Ausflüge. Eine Zeit, in der sich viele Medien auf selbsternannte Experten stürzen, die das Verhalten der Bienen, die Höhe der Ameisenhäufen oder sonstige Zeichen der Natur deuten, um daraus Prognosen für die nächsten Wochen zu basteln. Leider sind es aber nicht nur interessierte Laien, die sich an Jahreszeitenprognosen versuchen.

Meteorologen ärgern sich immer wieder auch über schwarze Schafe in den eigenen Reihen, die den Zeitungen ihre tagesgenaue „Vorhersage“ für eine ganze Jahreszeit verkaufen. Schon im April zu wissen, in welcher Ferienwoche es am sonnigsten ist, wäre natürlich eine tolle Information – ist aber in Wirklichkeit nichts Anderes als sinnloses Lesen im Kaffeesud! Bewahren Sie sich Ihre Skepsis und planen Sie Ihre wertvollen Urlaubswochen nicht nach diesem Humbug. Eine Prognose des täglichen Temperaturverlaufs oder des exakten zeitlichen Eintretens von Niederschlagsereignissen über mehrere Wochen und Monate hinweg ist schlichtweg unmöglich.

Aus den Saisonvorhersagen der Wetterdienste lassen sich nur grobe Aussagen über die vorherrschenden atmosphärischen Bedingungen ableiten. Dabei handelt es sich um eine statistische Zusammenfassung der Temperatur- und Feuchteverhältnisse. Extreme Abweichungen wie lange Hitzewellen deuten sich hier in vielen Fällen immerhin schon ein paar Monate vorher an.

Für den heurigen Sommer schaut es übrigens nach viel Hochdruckwetter und damit etwas wärmer und trockener als üblich aus.

Das Wetter in dieser Woche

Es bleibt sommerlich, wobei es zum Donnerstag hin wieder richtig heiß wird. Ab Freitag wird das Wetter unbeständiger, immer wieder können kräftige Schauer und Gewitter mitmischen.

Aktivitätstipp:

Baden bleibt an den stabilen und gewitterfreien Tagen auf jeden Fall die beste Freizeitoption. Wer es lieber kühler hat, wird die Berge bevorzugen – dabei ist aber ein früher Aufbruch zu empfehlen..