Sommerbeginn mit Sommerwetter

Die warme Jahreszeit ist pünktlich. Im Juni sollte es elf Sommertage geben, das sagt zumindest die Statistik.

Endlich Sommer! Nach dem abwechslungsreichen Frühling mit überdurchschnittlichen Temperaturen im März und April sowie dem kältesten Mai seit dem Jahr 1991 hat am 1. Juni aus meteorologischer Sicht die warme Jahreszeit begonnen. Nicht immer hat dieser rechnerisch bedingte Sommerbeginn etwas mit Sommerwetter zu tun – heuer aber schon! Im Normalfall werden in der Stadt Salzburg schon im Mai sieben „Sommertage“ mit einer Höchsttemperatur von zumindest 25 Grad gezählt, heuer waren es aber nur zwei!

Seit dem Wochenende reiht sich nun aber ein Sommertag an den anderen, das Wetter besinnt sich der Jahreszeit. Dank langjähriger Beobachtungen können wir gut abschätzen, wie warm oder kalt es zu einer gewissen Zeit sein „darf“. Rein statistisch gesehen sollte es in der Stadt Salzburg im Juni elf Sommertage geben. Im Lungau sind aufgrund der deutlich höheren Lage laut langjährigem Durchschnitt nur sieben Tage mit über 25 Grad im Schatten zu erwarten.

Die Temperatur wird für offizielle Messungen der Meteorologie stets im Schatten gemessen und zwar genau zwei Meter über Rasen. Somit können die Messungen weltweit gut verglichen werden. Ein Thermometer am Balkon oder an der sonnigen Hauswand kann natürlich durchaus höhere Werte anzeigen. Ein ganz anderes Kapitel ist übrigens die „gefühlte Temperatur“, die wohl am ehesten das Wohlbefinden widerspiegelt: Hier werden auch die Luftfeuchte sowie die Windverhältnisse berücksichtigt. Generell kann man wohl sagen: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, ein meteorologischer Sommerbeginn heuer aber schon!

Das Wetter in dieser Woche

Zum ersten Mal in diesem Jahr stellt sich eine längere Phase mit sommerlichen Temperaturen ein. Die Sonne kommt nicht zu kurz, Schönheitsfehler sind lokale Regenschauer und Gewitter.

Aktivitätstipp:

Baderatten können ihrer Leidenschaft zumindest in den Schwimmbädern frönen. Die Temperaturen der heimischen Seen liegen noch deutlich unter den Durchschnittswerten der Jahreszeit.