Endlich Frühling in Haus und Garten

Für Blumenliebhaber gibt es jetzt wieder etwas zu tun. Denn jetzt kommt wieder Farbe in Balkonkästen und Beete.

Ob Stiefmütterchen, Narzissen, Blaukissen, Steinbrech, Nelken oder Gänseblümchen – Frühlingsblumen haben in der Regel wenige Pflegeansprüche und gedeihen in fast allen Arten von Gartenböden bzw. auch im Kistchen oder in der Schale. Selbst ein bis zwei Minusgrade halten sie aus. Gehen die Temperaturen weiter nach unten, schützt man sie am besten mit einem Gartenvlies vor der Kälte.

Kübelpflanzen wie Oleander oder Zitrusbäume können jetzt aus ihrem Winterquartier geholt und langsam an Licht und Wärme gewöhnt werden. „Am besten stellt man sie erst an einen schattigen, windgeschützen Platz, bevor man sie wieder der prallen Sonne aussetzt“, empfiehlt Gregor Hintringer, Juniorchef der Gärtnerei Zmugg in Salzburg. Ein paar Minusgrade macht ihnen nichts aus, geht es aber unter minus fünf Grad, sollte man die Pflanzen wieder reinstellen.“

„Überwinterte Pflanzen sanft ans Freie gewöhnen“, Gartenprofi Gregor Hintringer. 

Margeriten sind ebenfalls beliebte Kübelpflanzen. Damit man sich möglichst lang an deren Blüten erfreut, postiert man die Sträucher am besten an einen sonnigen Standort und gießt sie ausreichend (morgens und abends, Staunässe vermeiden). Außerdem rät der Experte: „Nach dem Verblühen immer sofort abschneiden, damit die Pflanze ihre ganze Kraft in die Entwicklung neuer Blüten stecken kann.“ Nach der ersten Hauptblüte, so im Juli, kann man Margeriten kräftig zurückschneiden, dann blühen sie im Herbst nochmal.

Kräuter frisch zur Hand

Bunte Frühlingsblumen lassen sich auch gut mit Kräutern wie Salbei, Oregano, Thymian oder Rosmarin kombinieren. Ein Südbalkon ist für diese Sonnenanbeter genau das Richtige. Sie sind sehr genügsam und geben nicht nur mediterranen Gerichten den nötigen Pfiff. Wegen ihrer unterschiedlichen Ansprüche ans Gießen setzt man am besten „verholzende“ (Salbei, Lavendel, Bohnenkraut) und „samenvermehrte“ Sorten (Schnittlauch, Petersilie etc.) zusammen.

Basilikum ist etwas schwieriger in der Handhabung. Man sollte es wettergeschützt aufstellen und nahe der Erde gießen. Hinteringer weiter: „Zum Ernten immer die oberen Blätter abzupfen, dann können sich unten frische entwickeln.“ Und wer es allgemein nicht so mit dem Gießen hat, greift am besten zu diesen Pflanzen: Platenia (Trichterblüte) – sie gibt es in rot, rosa und weiß – oder Hypoesthes (Punktblume).

Von Michaela Pircher

Bild: Zmugg