Herr Mateschitz ist unschuldig . . .

. . . und Familie McDonald auch. Das sei hier und jetzt einmal festgestellt.

Dies ist eine empirische Feststellung: Ein Big Mac reist 15 km – bis er nach 10 bis 14 min verschwindet. Gleiches gilt für den Inhalt einer Red-Bull-Dose.
Zeit und Weg bemessen sich von einem Drive-in in Saalfelden bis Weißbach. Besagten Straßenabschnitt benützen zig-Tausende Skifahrer und Ausflügler.

Auch ich. Mein Bedauern gilt den Landwirten, die akkurat hier ihre Wiesen haben. Denn: Getränk und Burger verschwinden mir nichts dir nichts in den Bäuchen der Hungernden und Durstenden. Leere Dosen und Verpackungen aber segeln aus den Autofenstern. Is’ ja eh so viel Landschaft da . . .

Deshalb sei hier und jetzt festgestellt: Herr Mateschitz ist unschuldig. Gleiches gilt für Familie McDonald. Die werfen ihre Sachen nirgends hin. Die verkaufen sie nur. Mit Dosen und Verpackungen verunzieren andere die Landschaft. Und zwar Leute, die glauben, Müll wäre der Tupfen am „i“ in Wald und Wiese und er würde Salzburg schöner machen.

Die Herrschaften irren . . .

Von Heinz Bayer