Und endlich frei durchatmen!

Es ist Abend. Und es ist Winter. „Himmel! Das Tschickpackerl ist leer! Muss sich doch Rauchware finden lassen! Aber wo? Im Auto!“

Also hinaus in die Garage. Es schneit. In der Erinnerung sehe ich mich, am Boden kriechend, unter den Sitzen suchen, fluchend. Nirgends auch nur eine Zigarette!

Dieser Abend markierte den Start in ein besseres Leben. Denn natürlich stellte sich die Frage: „Was mache ich bitte nachts in der Garage, ferngesteuert von der Nikotinsucht, gierig wie ein Zombie?“

Vierzig Zigaretten täglich waren Standard. Versuche, die Qualmerei zu lassen, scheiterten zuvor mehrmals kläglich. Doch das für unmöglich Gehaltene wurde möglich. Erleichternd kam nach dem „Garagentrauma“ eine richtig schöne Grippe dazu.

Sie half über den ersten Entzug hinweg. Ja, und dann – frei durchatmen! Herrlich! Das liegt 25 Jahre zurück. Ich kann nur jeden ermutigen, den Schritt in Richtung nicht rauchen zu setzen. Das Leben wird um 100 Prozent besser!

Übrigens: Ein Bekannter, auch lange Jahre ein Chef-Pofler vor dem Herrn, finanzierte mit dem Ersparten durch fünf Jahre Nichtrauchen eine Weltreise.

Wie haben es Sie geschafft mit dem Rauchen aufzuhören? Schreiben Sie uns! sf-redaktion@svh.at