Der November im Rückspiegel

Eine beunruhigende Entwicklung: Der November war zu trocken und um zwei Grad zu warm. Der Klimawandel lässt grüßen.

Der November ist vorbei. Viele haben im letzten Sommer bereits versucht, diesen Monat und auch den kommenden Winter vorherzusagen. Doch wie hat sich zumindest der November im Salzburger Land geschlagen? Nach Auswertung der Messstellen im Lande ergibt sich für den November 2018 eine zu trockene und zu milde Witterung.

Die mittlere Temperaturabweichung betrug in etwa +2 Grad, der höchste Wert wurde zudem am 5.11. in der Stadt Salzburg mit 23,8 °C gemessen. Vor allem von Vorarlberg bis Oberösterreich stellte sich wieder eklatante Trockenheit ein, bis zum 26. November waren die Berge der Nordalpen bis hoch hinauf aper. Danach schneite es endlich, selbst in der Stadt Salzburg lag gegen Ende des Monats etwas Neuschnee. Deutlich weniger fasste noch der Oberpinzgau aus. Der meteorologische Herbst hat übrigens am 1. Dezember geendet: In Summe fiel die Zeit von September bis November – richtig geraten – ebenfalls zu warm und zu trocken aus. Ein Zeichen des Klimawandels? Betrachtet man die Monate und Jahre davor, so gibt es bereits zahlreiche Monate, die zu warm ausfielen. Ein Trend, der sich immer mehr darstellen lässt.

Solange Personen an der Macht sind, die globale Erwärmung verharmlosen und zum Beispiel weiterhin auf klimaschädliche fossile Brennstoffe setzen, wird sich hier nur wenig effektives ändern. Ein gewisser Herr weit westlich von uns tut sich hier besonders hervor. Aber auch in näherer Umgebung befinden sich solch „Lauser“, welche die Klimaziele ignorieren. In einem Jahr werden wir wieder Novemberbilanz ziehen, vielleicht sind wir dann alle etwas schlauer.

Aktivitätstipp:

Trockenes Wetter sollte man zum Spazieren nutzen, um die stressige Vorweihnachtszeit einmal ruhen zu lassen. Danach kann man ja einen Glühweinstand ansteuern.

Wetterverlauf in dieser Woche:

Eine westliche Strömung bringt wiederholt Störungseinfluss mit trockenen Phasen. Insgesamt mischen dabei auch milde Luftmassen mit, markanter Wintereinbruch ist vorerst nicht dabei.

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