Benefiz: Gutes tun mit „Stille Nacht“

Der Reinerlös aus der Voraufführung des Musicals „Meine Stille Nacht“ geht an den Verein „Rettet das Kind“.

Mit Spannung wird ein Herzstück des „Stille Nacht“-Jubiläumsjahres erwartet: Die Uraufführung des Musicals „Meine Stille Nacht“ in der Felsenreitschule. Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem konnte den dreifachen Emmy-Preisträger John Debney für das Auftragswerk gewinnen.

Das Musicalensemble (mit Marco Dott in der Mitte) ist schon eifrig am Proben. Foto: Anna-Maria Löffelberger

Nun gibt es die Möglichkeit, das Stück schon vor dem Premierenpublikum zu sehen: Am 23. November, 19 Uhr, findet auf Initiative der Salzburger Nachrichten die Voraufführung mit dem Status einer öffentlichen Generalprobe in der Felsenreitschule statt – als Benefiz für den Verein „Rettet das Kind“. Dieser fördert Kinder und Jugendliche mit Ausbildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung.

Das passt gut zum Ansinnen des Jubiläumsjahres, die Friedensbotschaft des Liedes, das zugleich die Sehnsucht nach Familie und Geborgenheit spiegelt, zu transportieren. Zudem findet das Anliegen von „Rettet das Kind“ in der Handlung des Musicals seinen Widerhall: Nachdem der Amerikaner Justin seiner Jugendliebe nach Salzburg nachgereist ist, versuchen die beiden, Jugendliche vom Rand der Gesellschaft zu einer Band zu formieren. Ihr Vorhaben gelingt – und die Kinder schaffen es, mit ihrer Musik Grenzen zu überschreiten und die Herzen zu berühren.

Auch der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor wirkt mit. Im Bild Flora Menslin mit Ensemble. Foto: Anna-Maria Löffelberger

Carl Philip von Maldeghem ist vom Erfolg des Musicalplays überzeugt: „Mit John Debney haben wir einen herausragenden Komponisten gewonnen, Hannah Friedman und Siedah Garrett steuerten erstklassige Texte bei, wir haben einige der besten deutschsprachigen Darsteller engagiert und mit Andreas Gergen, Kim Duddy und fettFilm ein Dreamteam für die Produktion.“

Die Eintrittspreise der Benefiz-Veranstaltung entsprechen denen einer normalen Vorstellung. Der Vorverkauf läuft über das Landestheater. Die Uraufführung samt Galapremiere findet tags darauf, am 24. November, statt.

Von Petra Suchanek