Weniger Sonnenschein

Aber weiterhin relativ milde Temperaturen.

Die Nächte werden nun bereits merklich länger. Durch die Umstellung am Sonntag von Sommerzeit auf Mitteleuropäische Zeit erscheinen manchen die Tage und damit die Sonnenscheindauer noch kürzer. Mit weniger Sonnenschein sinken auch die Temperaturen. Im Spätherbst dreht sich die Energiebilanz um. Im Sommerhalbjahr steigen die Temperaturen bei klarem Wetter durch die Erwärmung durch den Sonnenschein von Tag zu Tag an, die Energiebilanz ist positiv. Im Winterhalbjahr kühlt die bodennahe Luft in klaren Nächten stärker aus, als die Sonne tagsüber Strahlungsenergie spendet. Die Energiebilanz von Sonnenstrahlung tagsüber und Abstrahlung von Wärme in der Nacht ist negativ. Von Tag zu Tag kühlt es ab. Wenn dann im Winter auch noch Schnee liegt, dann wird ein großer Teil der Sonnenstrahlung in den Weltraum reflektiert. Damit wird die Abkühlung noch beschleunigt. Dadurch, dass es derzeit nur Schnee auf den hohen Bergen gibt, sinken die Temperaturen in den Nächten auf ein
Niveau, welches dem Klimamittel entspricht. Zudem strömt in dieser Woche die Luft von südlicher  bis südwestlicher Richtung zu uns, damit bleibt es relativ mild. Da wir im Oktober deutlich überdurchschnittliche Temperaturen hatten, empfinden wir die Luft derzeit als kühl. Sobald sich der Organismus an die derzeitigen Verhältnisse mit weniger Sonnenschein und kühlerer Luft angepasst hat, werden wir die Witterung wieder als normal einschätzen. Die Trockenheit des Sommers hat sich durch die Niederschläge der vergangenen Tage und Woche und durch das derzeit wechselhafte Wetter gelegt.