Herbstliche Rundtour für kürzere Tage

Auf zum Hochleckenhaus! Die Tage werden kürzer, die Bergziele niedriger und die geöffneten Hütten und Almen weniger.

Das Hochleckenhaus (1572 m) im Höllengebirge hat fast schon traditionell bis zum 26. Oktober geöffnet. Eine gute Gelegenheit – oder besser gesagt: Motivation –, um dem traditionsreichen Alpenvereinshaus bei einer Rundwanderung einen Besuch abzustatten.

  • Das Hochleckenhaus ist ein beliebtes Wanderziel im Höllengebirge. Foto: Thomas Neuhold
  • Origineller Durchschlupf kurz vor dem Kugelzipf. (Variante) Foto: Thomas Neuhold
  • Erfrischung beim Antoniusbründl beim Abstieg... Foto: Thomas Neuhold
  • ...und ein kurzer Schluck beim Aurachbründl beim Aufstieg. Foto: Thomas Neuhold

 

Ausgangspunkt

Parkplatz Aurachkarsee (775 m) an der Großalmstraße. Zufahrt von Altmünster (Traunsee) oder Steinbach (Attersee).

Route

Auf der Forststraße nach Süden, dann über den Forstweg zur Abfahrtspiste. Der Weg kreuzt die Piste mehrmals, dann taucht er in den Wald ein und man gelangt zum Aurachbründl. Hier nicht (!) nach links (dieser Forstweg mündet in den schwierigen Scheckenbergersteig), sondern am markierten Steig bleiben, in Kehren steil hinauf in das Aurachkar.

Weiter steil das Schuttkar in Kehren bergauf, an der Abzweigung (Wegweiser) zum Hochleckenkogel vorbei und durch eine Mulde (Jausenstein) in den oberen Karbereich. Man erreicht den Ausstieg aus dem Kar („Goldenes Gatterl“) und kommt gleich drauf beim Hochleckenhaus an.

Der Abstieg führt über die Almmatten nach Westen, bei der Verzweigung (Wegweiser) folgt man dem Steig nach Norden, am Antoniusbründl (1290 m) vorbei, bis man auf den Valerieweg (Wegweiser) trifft. Dieser Weg führt nach Nordosten zum Parkplatz beim Krahbergtaferl (829 m). Nun entweder auf der Straße oder (schöner) entlang des kleinen Weges in einem Bogen rund um das Moorgebiet zum Ausgangspunkt.

Variante

Gebietskenner und versierte Bergsteiger werden den schwach markierten Direktanstieg zum Hochleckenhaus über den Kugelzipf (1517 m) bevorzugen. In Stichworten: Von der Kienklause (Wirtshaus an der Großalmstraße, 652 m) am Wanderweg zur Niederen Rast (1070 m), hier zu den Adlerspitzen queren, die Schuttrinne auf die Schulter hinauf und immer an der Kante entlang zu einem Felsturm.

Hier rechts (nicht absteigen!) eine Rinne (II) hinauf und weiter entlang des Kammes in wechselnden Schwierigkeiten (Gehgelände, I, kurz nochmals II) auf den Gipfel. Hier in eine Senke nach Südosten und entlang der Steigspuren hinauf zum Hochleckenhaus. (950 Höhenmeter, 2,5 Stunden, II, Helm). Abstieg wie oben, aber bei der Kreuzung mit dem Valeriewege geradeaus und hinunter zur Kienklause.

Wissenswertes

Anforderung: Technisch einfache Bergwanderung, 800 Höhenmeter und 2,5 Stunden im Anstieg. 4,5 Stunden für die Gesamtrunde.

Ausrüstung: Wanderausrüstung.

Karte: Kompass Nr. 18, „Nördliches Salzkammergut“, 1:50.000.

Literatur: Franz Hauzenberger, „Höllengebirge“, Eigenverlag 2005. Kontakt www.voecklabruck.naturfreunde.at

Einkehr: www.hochleckenhaus.at