Das Land am persischen Golf

Orientalischer Zauber in modernem Kleid: Der Oman ist ein echter Geheimtipp.

Wer den Oman bereist, kann sich der Faszination dieses Landes nicht entziehen. Es ist vor allem die Mischung aus alter, orientalischer Kultur mit modernster Infrastruktur, die viele Urlauber überrascht.

„Alles ist total sauber“, schwärmt die erfahrene Reiseexpertin Sonja Wintersteller von der „Reisewelt“ in der Kaigasse Salzburg (vormals Reisebüro Gordon). Dazu sei das Preis-/Leistungsverhältnis absolut in Ordnung.

Das Sultanat im Osten der arabischen Halbinsel hat in den vergangenen 50 Jahren eine steile wirtschaftliche Entwicklung erlebt und gilt heute als sehr sicheres Reiseland, das man gut und gerne allein, etwa mit einem Mietwagen oder Jeep erkunden kann.

Eine Zeitreise der Kontraste

Zu erleben gibt es jedenfalls genug. Angefangen von der pulsierenden Hauptstadt Maskat mit seinen alten Gebäuden und modernen Highways, dem Duft exotischer Gewürze und wohlriechender Parfums, der prachtvollen Sultan-Qabus-Moschee mit acht Tonnen schweren Swarowski-Kronleuchter bis hin zu einer Übernachtung im Wüstencamp in der luxuriöseren Form des „Glamping“, also einer Mischung aus Glamour und Camping mit romantischem Dinner unter dem Sternenhimmel, begleitet von orientalischer Musik.

Highlights im Wüstensand

Das Hinterland der langen Küste mit endlosen, einsamen Sandstränden bilden vorrangig Wüsten und Gebirge. Nicht weit von Maskat entfernt liegt die Oasenstadt Nizwa. Die einstige Hauptstadt des Landes ist bis heute ein lebhaftes Handelszentrum geblieben.

Im Bazar wird ebenso wild gehandelt wie beim wöchentlichen Tiermarkt. Von hier aus gibt es auch unzählige Möglichkeiten, das Gebirge zu erkunden. Lohnenswert sind auf alle Fälle ein Besuch des „grünen Berges“ Dschabal Al-Achdar, der alten Lehmsiedlung Al-Hamra und des Nakhar-Wadis.

„Der Oman ist im Prinzip eine Ganzjahresdestination“, sagt Wintersteller, „aber ich empfehle es vor allem, wenn es bei uns kälter ist. Denn das Land ist nur etwas mehr als sechs Flugstunden von uns entfernt und ideal zum Baden, aber auch für Besichtigungen.“

Jeder, der von dort zurückkommt, sei hellauf begeistert, fügt sie hinzu. „Die Freundlichkeit der Menschen, der hohe, absolut mit europäischen Verhältnissen vergleichbare Standard bei den Unterkünften ebenso wie beim Straßennetz oder der medizinischen Versorgung, ist für viele eine positive Überraschung.“

Von Michaela Pircher