Salzburger FH-Absolventen gründen „Coati“

Eine Art „Navigationssystem für Programmierer“ haben der 26-jährige FH-Absolvent Eberhard Gräther und seine vier ebenfalls an der FH Salzburg ausgebildeten Mitgesellschafter entwickelt.

Ursprünglich lediglich als Masterprojekt gedacht, entwickelte sich daraus im Jahr 2015 das Start-up-Unternehmen „Coati“. „Wir haben mit unserer Software ein Tool entwickelt, das es Programmierern erleichtert, herauszufinden, wie einzelne Teile des Quellcodes – die „DNA“ eines Programms – miteinander verbunden sind“, erklärt Gräther. Das sei einerseits wichtig, wenn ein älteres Programm erneuert werden müsse, das ursprüngliche Entwicklungsteam aber nicht mehr greifbar sei.

„Andererseits schreiben meist mehrere Programmierer parallel an einem Programm. Mit unserer Software genügt ein Klick und jeder sieht, woran gerade gearbeitet wird oder was nicht mehr gebraucht wird“, sagt Mitgesellschafter Malte Langkabel. Auf diese Weise kann von der Online-Landkarte über Spiele bis hin zur Banksoftware jede Art von Programm (um)geschrieben werden. Derzeit durchläuft das junge Unternehmen das sechsmonatige Inkubationsprogramm der Startup Salzburg Factory. Mentoren aus der heimischen Wirtschaft begleiten dabei den Weg zur Marktreife. Schon mit der Beta-Version, also im Testbetrieb, habe man zahlreiche namhafte Kunden auf allen Kontinenten von der Software überzeugt. „In zwei bis drei Monaten wollen wir unsere erste Version 1.0 offiziell veröffentlichen“, so Gräther.

Thomas Strübler

Auch Sie haben eine gute Geschäftsidee – und starten durch? Dann melden Sie sich unter interaktiv@svh.at. Dies ist eine Kooperation des Salzburger Fenster mit dem Gründerservice Salzburg.