Erster selbstfahrender Bus kommt nach Salzburg

Erstmals in Österreich wird am 19. Oktober ein selbstfahrender Minibus in der Salzburger Altstadt seine Runden drehen. Neben Vertretern der Landes- und Stadtpolitik hat sich auch Verkehrsminister Jörg Leichtfried angekündigt.

Nach Salzburg geholt wird das Fahrzeug vom Forschungsinstitut Salzburg Research. Forschungslinienleiter Karl Rehrl spricht gegenüber dem SF von einem „Zusatzangebot für die letzte Meile von der Haltestelle bis zum Wohnhaus“. Herkömmliche Busse soll das Shuttle nicht ersetzen. Damit es nicht beim einmaligen Gastspiel des knallgelben 11-Sitzer-Busses bleibt, will Salzburg Research die Möglichkeit einer Testregion in Salzburg sondieren.

Auf Zustimmung stößt das Projekt bei SPÖ-Klubobmann Bernhard Auinger. Das autonome Fahren werde eine „Revolution im öffentlichen Verkehr“ bringen, ist Auinger überzeugt. „Diese Fahrzeuge fahren immer gleich, halten die Geschwindigkeitslimits genau ein und halten immer den gleichen Abstand.“

Als Vorbild dient die Stadt Sitten im Schweizer Wallis. Dort ist ein Bus gleichen Fabrikats seit Juni im Testbetrieb unterwegs. Kleinere Unterbrechungen gab es wegen einer leichten Kollision mit einer in die Fahrbahn ragenden Heckklappe und vereinzelter technischer Probleme.