Stromrechnung halbieren? Es geht!

Ohne Energie läuft gar nichts. Keine WC-Spülung, keine Heizung, kein Internet, kein Trinkwasser, keine Tiefkühltruhe. Größte Energieverbraucher im Haushalt sind das Heizen und die Warmwasserbereitung. Erst dann folgen die üblichen Stromverbraucher wie Kochen, Beleuchtung, Kommunikation und andere Haushaltsgeräte.

Der Energieverlust durch Wände, Fenster und Decken hat den allergrößten Einfluss auf den Energieverbrauch. Ein gut gedämmtes Haus braucht weit weniger als die Hälfte an Heizenergie im Vergleich zu einem ungedämmten Haus. Der zweitgrößte Verbrauch ist die Aufbereitung von Warmwasser, der stark von der Nutzung und der installierten Wasserspartechnik abhängt. Das Gebäude sollte sehr gut gedämmt sein – 20 cm Dämmstoffstärke ist keine Seltenheit – und das Warmwasser sollte sparsam verwendet werden.

Wenn jetzt auch noch das Heizsystem optimiert wird, dann sinkt der Wärmeenergiebedarf auf rund ein Viertel des ursprünglichen Energieverbrauchs.
Schauen wir uns noch den drittgrößten Verbrauch, den Stromverbrauch ohne Wärmeenergie, an. Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Haushalt ca. 3000 kWh Strom pro Jahr. Ob das  viel oder wenig ist, hängt von der technischen Ausstattung und  Dauer der Nutzung ab. Wird das Warmwasser elektrisch bereitet, erhöht sich der Stromverbrauch.
Wer mit elektrischen Verbrauchern bewusst umgeht, kann den Verbrauch der Beispielsfamilie unter 1500 kWh pro Jahr senken. Und das ohne Komfortverlust.

Vermeiden Sie Stand-by-Verbraucher, kochen Sie energiebewusst und stellen Sie die Beleuchtung auf LED-Technik um. Auch Haushaltshelfer wie Wäschetrockner  sollte man bewusster einsetzen.

Tipp: Vergleichen Sie Ihren Verbrauch mit der Tabelle  – so sehen Sie Ihr Verbesserungspotenzial.

DI Georg Thor, Energieberatung Salzburg, 0662/8042-3151