Beim Abtauchen warm anziehen

Vom Inversionswetter im Badesee

Jetzt sind sie da: jene Frühsommertage, die einen ins Schwitzen bringen. Was liegt  näher, als in die heurige Badesaison zu starten? Die Freibäder haben schon offen, der Badebetrieb an den Seen läuft aber zäh an. Kein Wunder, sind die Wassertemperaturen doch erst bei elf (Zeller See) bis 13 °C (Grabensee). Da braucht es noch einige heiße Tage.

Schuld ist  die thermische Trägheit des Wassers. Diese bewirkt, dass sich Wasser nur sehr langsam erwärmt. Umgekehrt kühlt es auch langsam aus. So richtig warm sind die Seen  meist, wenn der Sommer seinen Höhepunkt überschritten hat. Das Wasser wird übrigens mehr durch Sonnenschein als durch die Lufttemperatur erwärmt.

Das erklärt, warum Moorseen  rasch Badetemperaturen aufweisen: Das trübe Wasser absorbiert Sonnenstrahlen besser, dunkle Flächen heizen sich rascher auf.  Ähnlich wie die Luftschichtung bei einer herbstlichen Inversionslage präsentiert sich das Temperaturprofil eines Sees: Unten hält sich das kühle Wasser, die oberen Schichten sind wärmer, was man beim Tauchen merkt. Zwischen der kühlen Schicht am Boden und dem wärmeren Oberflächenwasser findet kaum Austausch statt. Bei Trockenphasen leidet daher oft die Wasserqualität. Hier hilft Regen, der die Durchmischung ankurbelt. Ein perfekter Badesommer braucht also nicht nur  Sonne, der eine oder andere Regentag tut  gut!

Aktivitätstipp für die Woche: Vom Familienausflug bis zum Grillabend – sonniges Wetter bietet sich für Aktivitäten im Freien an!

Das Wetter….

…vor 2 Jahren: Mit einem Mittelmeertief fielen n der Stadt 130 Millimeter Regen in vier Tagen.

… vor 8 Jahren: Der Mai-Temperaturrekord ür das Bundesland wurde in Salzburg-Freisaal mit 34,6 °C gemessen.

… vor 15 Jahren: 60 Zentimeter Neuschnee binnen drei Tagen in Obertauern!

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