Aktuelle Beiträge » Zuckergoscherl Seite 8

  • Den Mund schön voll nehmen

    Es gibt einen Spruch, der mir schon oft in die Timeline gepostet wurde, er lautet: Ich bin eine Lady mit dem Vokabular eines gebildeten Seemanns. Ich bin nämlich ein bisserl vulgär. Ich sage oft „Scheiße“ und „verfickt“ und „brunzen“ und all die schönen Wörter, mit denen man so unmissverständlich sein kann.

  • Was Freundschaft ist

    Vor einer Weile ist mein Opa gestorben, mit dem ich, als ich ein Kind war, in einem Haus gewohnt habe. Mein Opa war gesellig, gern drüben bei den Nachbarn im Keltencafé zum Kartenspielen und Biertrinken, und lustig war er, er hatte einen wahnsinnig blöden, ansteckenden Lacher, so einen, der ganz tief aus der Brust kommt und fast schon ein Grunzen ist.

  • Brumm, brumm, brumm Mutti brummt herum

    Letztens konnte man eine eigenartige Szene auf dem Kinderspielplatz beobachten. Da bin ich nämlich wie wild meinem Sohn nachgelaufen und hab gerufen, er soll stehenbleiben. Das kam so: Den Weg zum Spielplatz hat er auf dem Radl zurückgelegt, deswegen hatte er einen Helm auf.

  • Die ungeschminkte Wahrheit

    Die Menschen in meiner Umgebung haben jetzt was, worüber sie sich freuen können, weil: Ich war im Schminkkurs. Und das mit über dreißig!

  • Das Leben ist ein Zuckerschlecken

    Ich bin der natürliche Feind des Lutschers. Ob Cola, Erdbeer, mit Brause oder ohne, mir wurscht, ich kassier die alle ein. Es ist nämlich so: Meine Kinder kriegen andauernd Zucker ins Goscherl. Aber nicht von mir, sondern von wildfremden Leuten.

  • Nö. M-m. Na, na, na. Nein. NAAIIINN!!!

    Frauen sind Jasager. Ja, natürlich kann ich heut länger bleiben und die Arbeit der kranken Kollegin machen. Ja, freilich back ich einen Guglhupf für die 80er-Feier von der Tante Mizi. Ja, sicher kannst du alle deine Freunde zum Fußballschauen einladen.

  • Heut is so ein schöner Tag, lalalalalalaaa

    Letzten Sonntag hab ich in meinem Wohnzimmer zum Fliegerlied getanzt. Um 6.18 Uhr in der Früh. Nüchtern. Das gehört zu den Dingen, von denen ich früher nie geglaubt hätte, dass ich sie mal tun würde. Warum auch! Ich hätt ja nicht gedacht, dass es jemanden gibt, der so was tun WILL.

  • Salzburg, du Selfie-Sau

    Ich finde, Salzburg ist wie ein Ding hinter Glas, das man anschauen, aber nicht angreifen darf, in einer Vitrine, bei der Uroma. Die Vitrine ist immer zugesperrt, das Ding, das besondere, sammelt Staub an. Weil, oh Gott, es könnt ja zerbrechen.

  • Immer auf die kleinen Dicken

    Ein Aerobic-Kurs macht aus einer normalgewichtigen Frau ein Pummelchen. Zumindest gefühlt. Wobei: Aerobic heißt das ja gar nimmer, das ist sooo 1980, man sagt jetzt Bodystyling oder Powerstep oder Zumba.

  • Digital Notive

    Es gibt ein Foto von meinem Opa, schwarz-weiß und mit gezacktem Rand, da sitzt er auf einem Motorrad und sieht ein bisschen aus wie James Dean. Ich liebe dieses Bild, weil mein Opa darauf unverschämt fesch ist und weil es einzigartig ist – es gibt dieses Foto nur ein einziges Mal.