Aktuelle Beiträge » Zuckergoscherl Seite 6

  • Öfter mal Danke sagen

    Ich möchte Sie etwas fragen. Wann waren Sie zuletzt dankbar? Ich meine die große Dankbarkeit, nicht die kleine, alltägliche. Was der Unterschied ist? Also, eine kleine Dankbarkeit geht zum Beispiel so:

  • Ohren zu und durch

    Ich bin ja meistens ziemlich cool. Sehr gelassen. Nicht geduldig, das nicht, aber gechillt. Ich bin wie ein dicker Buddha (nur ohne das Lächeln) mit langer Zündschnur. Lahme Autofahrer sind mir schnurz. Unfreundliche Leute auch. Und brunzdumme Kommentare? Who cares.

  • Das Schweigen der Männer

    Ich: „Was willst du mir damit sagen?“ Der Angetraute: „Nichts, ich bin ein Mann.“ Und damit willkommen im Thema: der männlichen Aussprechsperre. Das hab nicht ich so genannt, sondern der grandiose Edi Jäger. Kennen Sie Edi Jäger?

  • Den Kaffee bitte ohne Milch und Kinder

    Salzburg, ich muss mich bei dir beschweren. Ich hab dich ja echt gern, und ich ertrage alle deine Macken, deine Einbahnstraßen, deine Touristenhorden, deine superhohen Preise. Aber du hast eine Marktlücke, die ist so groß, dass ich dauernd reinfall wie in ein Gatschloch. Du hast kein g’scheites Kindercafé.

  • Smarties und Smommies im Sperrgebiet

    Wenn man Kinder bekommt, betritt man eine neue Welt. Okay, eigentlich sind es 257 neue Welten, und jede ist voller Abgründe, die Welt des Schlafentzugs zum Beispiel oder die der Gnack-Gack-Windeln. Heute widmen wir uns einem solchen Universum: dem Kindergeburtstag.

  • Ode an die grantige Schwangere

    Sind Sie gerade schwanger, waren Sie schon mal schwanger oder möchten Sie bald schwanger sein? Dann ist diese Kolumne Ihnen gewidmet. Alle anderen dürfen auch gern mitlesen, aber bitte still sein, danke.

  • Gelesen um 9:28

    Meinen Mann hab ich ja nur deshalb noch, weil es, als wir uns vor 15 Jahren kennenlernten, noch keine Smartphones gab. Ein Handy hatte ich sehr wohl, es war ein Ding in der Größe eines Brotkastens mit knubbeliger Antenne und einzeiligem Display.

  • Grünschnäbel und freche Früchtchen

    Mein Sohn, der bald sechs Jahre alt wird, ist letztens ins Selbstbedienungsrestaurant gestürmt und hat freudestrahlend gerufen: „Mama, DAS mag ich! Bitte, bitte! Kann ich das haben?“ Er zeigte auf das Salatbuffet. Und zwar genauer gesagt auf den Rote-Bete-Salat. Jaaa, da schauen Sie.

  • Den Mund schön voll nehmen

    Es gibt einen Spruch, der mir schon oft in die Timeline gepostet wurde, er lautet: Ich bin eine Lady mit dem Vokabular eines gebildeten Seemanns. Ich bin nämlich ein bisserl vulgär. Ich sage oft „Scheiße“ und „verfickt“ und „brunzen“ und all die schönen Wörter, mit denen man so unmissverständlich sein kann.

  • Was Freundschaft ist

    Vor einer Weile ist mein Opa gestorben, mit dem ich, als ich ein Kind war, in einem Haus gewohnt habe. Mein Opa war gesellig, gern drüben bei den Nachbarn im Keltencafé zum Kartenspielen und Biertrinken, und lustig war er, er hatte einen wahnsinnig blöden, ansteckenden Lacher, so einen, der ganz tief aus der Brust kommt und fast schon ein Grunzen ist.