Aktuelle Beiträge » Kinotipp

  • Filmkritik: „A United Kingdom“

    „A United Kingdom“ erzählt von einem wahren, wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Im London des Jahres 1947 verliebt sich der schwarze Seretse Khama, zukünftiger Thronerbe des britischen Protektorats Bechuanaland (dem späteren Botswana), in die weiße Londoner Büroangestellte Ruth Williams.

  • Filmkritik: „Der junge Karl Marx“

    „Hatte Marx doch recht?“ titelte kürzlich „Die Zeit“. Mit der Krise des Kapitalismus erleben seit einigen Jahren die Analysen von Karl Marx eine kleine Renaissance. 2018 feiert der deutsche Philosoph zudem seinen 200. Geburtstag. Kein Wunder also, wenn der Verfasser von „Das Kapital“ nun sein Kinodebüt gibt.

  • Kinotipp: „Neruda“

    Im Chile des Jahres 1948 ist Pablo Neruda nicht nur ein populärer Dichter, sondern auch ein überzeugter kommunistischer Senator. In eben dieser Funktion legt er sich mit Präsident Gabriel González Videla an, der im Zuge des aufkeimenden Kalten Krieges die Kommunisten zu verfolgen beginnt.

  • Kinotipp: Moonlight

    „Moonlight“ erzählt in drei Kapiteln drei zentrale Phasen im Leben des schwarzen Jungen bzw. Mannes Chiron. Als Neunjähriger leidet der schmächtige und schweigsame Chiron unter der Drogensucht seiner alleinerziehenden Mutter.

Frühere Beiträge

  • Kinotipp: „Elle“

    Dieser Film fällt gleichsam mit der Tür ins Haus. Ein maskierter Mann in Schwarz dringt ins Wohnzimmer einer Villa ein, überwältigt eine Frau und vergewaltigt sie. Man sieht eine verstörte Katze, brutale Schläge, Blut, zerbrochene Gläser, man hört Stöhnen zwischen Lust und Schmerz.

  • Kinotipp: Das unbekannte Mädchen

    „Ein guter Arzt muss seine Gefühle im Griff haben“, belehrt zu Beginn die junge Ärztin Jenny ihren Assistenten. In der Folge gerät diese schließlich selbst in einen emotionalen Ausnahmezustand. Als es eines Abends nach Sprechstundenende an der Tür ihrer Praxis klingelt, öffnet sie nicht mehr.

  • Kinotipp: Die feine Gesellschaft

    Der Schauplatz, eine Dünenküste in der Normandie, ist malerisch. Deren Bewohner indes sind ziemlich degeneriert. Es sind zwei höchst unterschiedliche Familien, die hier im Sommer des Jahres 1910 aufeinandertreffen.

  • Mythos Jackie Kennedy

    „Ich weiß, warum Sie hier sind: Ich soll das Geräusch der Kugel beschreiben, als sie im Schädel meines Mannes einschlug.“ Eine Woche nach den tödlichen Schüssen auf John F. Kennedy in Dallas am 22. November 1963 gewährt Jackie Kennedy in ihrem Haus in Hyannis Port, Massachusetts, einem Journalisten ein Interview.

  • Kinotipp: „Die Hölle“

    Handlung: Özge ist eine toughe türkischstämmige Wienerin. Und sie hat viel Wut im Bauch: Als Taxifahrerin schlägt sie gleich zu Beginn einen Halbstarken zusammen, der ihr mit seinem Auto die Straße versperrt.

  • Kinotipp: Love & Friendship

    Handlung: Die attraktive, selbstbewusste und intelligente Witwe Lady Susan Vernon bewegt sich mit Vorliebe höchst manipulativ durch das England des 18. Jahrhunderts. „Es bereitet ein gewisses Vergnügen, einen Menschen mit vorgefasster Abneigung von der eigenen Überlegenheit zu überzeugen“, meint die begnadete Verführerin.