Aktuelle Beiträge » Kinotipp

  • Filmkritik: Beuys

    „Jeder kann Künstler sein, alles kann Kunst werden“, war Joseph Beuys überzeugt. Der Mann mit dem Hut, der gerne mit Filz und Fett arbeitete, vertrat einen „erweiterten“ Kunstbegriff.

  • Filmkritik: Jahrhundertfrauen

    Santa Barbara im Jahr 1979. Seit ihr Mann sie verlassen hat, kümmert sich Dorothea (Annette Bening) allein um ihren 15-jährigen Sohn Jamie und sucht verzweifelt nach männlichen Vorbildern für ihn.

  • Filmkritik: Siebzehn

    Liebe sei voller Leidenschaft und Schmerz, erklärt die 17-jährige Paula das Liebeskonzept von Flauberts „Emma Bovary“ beim Referat im Französisch-Unterricht. Sie weiß, wovon sie spricht.

Frühere Beiträge

  • Filmkritik: „Ein ehrenwerter Bürger“

    Den Nobelpreis für Literatur nimmt Daniel Mantovani zu Beginn nur „mit gemischten Gefühlen“ entgegen, denn eine „solch einhellige Form der Anerkennung“, ist der Autor überzeugt, bedeute den Niedergang eines Künstlers.

  • Filmkritik: „Auf Ediths Spuren“

    „Jede Familie hat ihre Geheimnisse, manche werden nie aufgedeckt“, meint zu Beginn der Erzähler aus dem Off. Aber nicht jede Familie, möchte man hinzufügen, kann mit einem solch spannenden Geheimnis aufwarten wie jenem der Familien Suschitzky bzw. Tudor-Hart. Edith Tudor-Hart, 1908 in Wien geboren, geht mit 16 nach London.

  • Filmkritik: „Nichts zu verschenken“

    François Gautier (Dany Boon) ist ein notorischer Geizhals. Geld zu sparen beschert dem Violine-Virtuosen größte Glücksgefühle, Geld auszugeben verursacht bei ihm Panikattacken. Im Supermarkt rechnet er an der Kasse mit Taschenrechner nach, ob die Kassiererin auch wirklich alle Rabatte berücksichtigt hat.

  • Filmkritik: „A United Kingdom“

    „A United Kingdom“ erzählt von einem wahren, wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Im London des Jahres 1947 verliebt sich der schwarze Seretse Khama, zukünftiger Thronerbe des britischen Protektorats Bechuanaland (dem späteren Botswana), in die weiße Londoner Büroangestellte Ruth Williams.

  • Filmkritik: „Der junge Karl Marx“

    „Hatte Marx doch recht?“ titelte kürzlich „Die Zeit“. Mit der Krise des Kapitalismus erleben seit einigen Jahren die Analysen von Karl Marx eine kleine Renaissance. 2018 feiert der deutsche Philosoph zudem seinen 200. Geburtstag. Kein Wunder also, wenn der Verfasser von „Das Kapital“ nun sein Kinodebüt gibt.

  • Kinotipp: „Neruda“

    Im Chile des Jahres 1948 ist Pablo Neruda nicht nur ein populärer Dichter, sondern auch ein überzeugter kommunistischer Senator. In eben dieser Funktion legt er sich mit Präsident Gabriel González Videla an, der im Zuge des aufkeimenden Kalten Krieges die Kommunisten zu verfolgen beginnt.