Aktuelle Beiträge » Fliehkraft

  • Wo findet Rad statt?

    Das Leben verliert, wenn man es kennenlernt. Aber weil die meisten sich zufriedengeben mit dem, was sie kennen, besteht für diesen Verlust der Gewohnheit wenig Gefahr. So darf, wer sich nicht hinausbewegt, Salzburg durchaus als Radstadt empfinden. Wird viel gemacht!

  • Gehsteig-Hüpfen

    Zu wenige Menschen radeln. Jedenfalls radeln zu wenige von denen, die sich idiotisch großräumige Autos kaufen, um dann damit eh nur in der Stadt den wenigen Raum eng zu machen. Aber keine Angst, das wird keine Belehrung über Umweltschutz oder Nachhaltigkeit oder so was.

  • Die Stadt voller Werkzeug

    Kürzlich verzweifelte der Australier Steve Underwood mitten in Salzburg, von dem gesagt wird, es sei Schönheit, die Millionen Gäste lockt. Davon, dass die Stadt auch „Radstadt“ sei, habe er gehört. Und wenn’s Politikern zufällig reinpasst, wird ja auch damit angegeben.

  • Glück ist eine Luftpumpe

    Glück platzt nicht. Das Glück zischt nicht dramatisch. Das Glück einer flotten Ausfahrt endet schleichend und dann ist die Luft ist draußen. Blöd. Erst recht weil wir nicht recht viel Zeit hatten.

Frühere Beiträge

  • Hotel mit Rad: Pagen wie Tag und Nacht

    Selber fahren ist immer die beste Möglichkeit. Doch es gibt Ausnahmen. Das fällt mir ein, als ich beobachte, wie vor einem Stadtrandhotel in der angeblich radfreundlichen Stadt eine Radurlaubgruppe absteigt. Kaputt. Erschöpft. Und alle sehen so erbärmlich aus, wie Menschen aussehen, die im Radoutfit stecken, aber nicht auf Rädern sitzen, sondern sich eben erst von ihnen heruntergequält haben.

  • Die Vorderrad-Mörder

    Schwer wird’s nach dem Absteigen. Parkplatzsuche! Da denkt der Autofahrer vielleicht, er habe ein Problem, und jammert. Und dann kommt man mit dem Rad zum Künstlerhaus. Da wurden Betonschienen als Radständer  im Boden  versenkt. Das tut dem Rad zwar nicht weh, aber anhängen, damit das Rad niemand davontragen kann, geht hier nicht.

  • Ein Rad stirbt nie

    An dem alten Basso radle ich fast jeden Tag vorbei. Ich bin sicher: Niemand hat es öfter mit größerer Sehnsucht angeschaut als ich. Gefühlt besitze ich es ja längst. Aber dann kam mir – zufällig vor dem Musikladen in der Linzer Gasse  –  ein Raleigh dazwischen, Baujahr 1977.

  • Ich radle, also bin ich – vor allem frei

    Da sagen also in einer Umfrage die meisten, dass sie sich freie Fahrt wünschen – im Auto von der Garage zum Parkplatz. Zunächst besticht hier die Missdeutung des Wortes „frei“. „Frei“ kann eine Fahrt nur ohne Ziel sein oder – in abgeschwächter Form – dann, wenn sie keinem (vor)bestimmten Weg folgt.

  • Gehweg-Gacki

    Radfahrer betrachten Autofahrer gerne als Problem … Umwelt, Platzverbrauch und, und, und. Und vom Rad aus sieht man das alles auch völlig richtig, denn die am Rad haben recht. Immer. Na gut, nicht vor dem Gesetz, aber das erwischt uns ja nicht, weil wir davonflitzen.

  • Sexy Utopia

    Wer sich zu sehr in der Utopie verfängt, riskiert einen tiefen Fall. Zumindest aber riskiert man den Fall vom Sattel auf den Asphalt. Doch  Träume  sind nie verboten – selbst wenn sie mit Abschürfungen bezahlt werden.

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