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SF10/08
Prostituierte wird angeklagt

18-jährige Rumänin warf Baby aus dem Bordell-Fenster


Bordell „Pascha“: Im Dezember hatte eine 18-jährige Prostituierte ihr neu geborenes Baby aus dem Fenster geworfen. Die junge Frau muss sich nun vor Gericht verantworten. /  Foto: Wild
Bordell „Pascha“: Im Dezember hatte eine 18-jährige Prostituierte ihr neu geborenes Baby aus dem Fenster geworfen. Die junge Frau muss sich nun vor Gericht verantworten. / Foto: Wild

Jetzt steht es fest: Jene 18-jährige rumänische Prostituierte, die im Dezember ihr Neugeborenes (einen gesunden Buben) aus dem Fenster des Bordells „Pascha“ in Salzburg-Parsch geworfen hat, kommt vor Gericht. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft gegenüber der APA.
Der Vorwurf gegen die junge Frau lautet auf „Tötung eines Kindes bei der Geburt.“ Das psychiatrische Gutachten über die Prostituierte, die sich derzeit auf freiem Fuß befindet, ist bei der Anklagebehörde bereits eingelangt. Darin wird der Rumänin eine Zurechnungsfähigkeit und damit auch Schuldfähigkeit attestiert. Sie habe sich aber zum Tatzeitpunkt in einem „Ausnahmezustand“ befunden.
Daher handle es sich um eine „privilegierten Mordtatbestand“, wie die Sprecherin der Salzburger Staatsanwaltschaft, Barbara Feichtinger, festhält. Der Strafrahmen: ein bis fünf Jahre Haft.
 


 

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