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SF10/08
Pinzgaubahn: Verkehrsplattform wünscht sich ein drittes Gleis

Die Verlegung eines dritten Gleises für die Pinzgaubahn wäre eine kostengünstige Variante, meint die Mittersiller Zukunftswerkstatt.

Die Mittersiller Zukunftswerkstatt fordert, eine S-Bahn im Pinzgauer Zentralraum zu realisieren, die auch die Pinzgaubahn einbindet. SchülerInnen – aber auch PendlerInnen – hätten so die Möglichkeit, rasch und ohne Umsteigen in die Schulen und Betriebe von Krimml bis Saalfelden zu gelangen. Diesen Vorschlag begrüßt auch die Salzburger Verkehrsplattform, wenn auch mit einigen Abstrichen. Etwa findet der Sprecher der Salzburger Verkehrsplattform, Peter Haibach, die Idee, die Pinzgaubahn müsse auf Normalspur fahren, wenig zielführend. „Dafür wäre eine neue 120 Millionen teure Trasse notwenig“, sagt Haibach. Vorteilhafter hingegen wäre es, die Pinzgaubahn durch Zulegen eines dritten Gleises auf der Normalspur zwischen Zell und Saalfelden, die Pinzgaubahn bis Saalfelden fahren zu lassen. Das sei, laut Haibach, technisch einfacher, bei weitem kostengünstiger und auch schneller umsetzbar. Kostenpunkt für die Umspurung: 12 statt 120 Millionen. Auch wären alle gegenwärtigen Waggons der Pinzgaubahn Normalspur-kompatibel.
 


 

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