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SF10/08 Erster Erfolg für das Rot-Kreuz-Pflegemodell
 Gerhard Huber, Salzburger Rotes Kreuz: „Unser Ziel ist, dass die Pflegeunterweisung vor Ort gesetzlich verankert wird.“ / Foto: Neumayr Das zu Jahresbeginn vom Salzburger Roten Kreuz präsentierte Modell zur Pflege und Betreuung im eigenen Heim wird langsam konkret. Zumindest auf Landesebene wird der Vorschlag von den beiden Regierungsparteien voll unterstützt, ein Antrag für notwendige Gesetzesänderungen ist bereits unterwegs nach Wien.
Dazu startet in Salzburg Mitte April ein Pilotprojekt zum Thema Pflege-Coaching-Scheck. „Die professionelle Pflege-Einweisung vor Ort, mit Rücksicht auf die Gegebenheiten des jeweiligen Falles, oder etwa der räumlichen Situation zu Hause, ist für die Qualität der Betreuung ganz entscheidend“, betont Rot-Kreuz-Chef Gerhard Huber, der das Salzburger Modell als wichtige Ergänzung zu anderen Pflege-Systemen verstanden haben will.
Zahlreiche Gemeinden unterstützen dieses Projekt, sodass von den rund 18.000 zu Pflegenden im Bundesland knapp 10.000 bereits jetzt in den Genuss einer kostenlosen Pflegeeinweisung kommen. „Da kommen aber noch weitere Gemeinden dazu“, ist sich Huber sicher.
Jeder Antragsteller erhält mindestens zwei Pflege-Schecks – in bestimmten Fällen wird auch mehr gewährt – die vom Roten Kreuz und den Gemeinden finanziert werden. Bei dem bis Jahresende befristeten Projekt rechnet man mit Kosten von 80.000 Euro, bei Bedarf wird nach oben aufgestockt.
Über die gebührenfreie Hotline 0800-80 80 01 sind die Gemeinden auf dem aktuellen Stand abrufbar. Genauere Informationen und wichtige Details dazu finden Sie im Gesundheitsteil dieser Ausgabe. |
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