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SF10/08 EM: Kripo schläft bei Privaten, Polizei in Kasernen-Zimmern
Die Unterbringung der Polizeieinheiten für die Fußball-EM in Salzburg ist fixiert. Nach Anlaufschwiergkeiten – die Personalvertretung hatte sich gegen „Schlafsäle für die Beamten“ gewehrt – werden die uniformierten Einsatzkräfte nun doch in Kasernen untergebracht.
Allerdings wird es in der Rainerkaserne und der Schwarzenbergkaserne maximal Vierbettzimmer geben. Lediglich in der Krobathin Kaserne in St. Johann sollen teilweise mehr als vier Mann schlafen, „weil dort Leute sind, die nicht durchgehend im Einsatz sind“, so Polizei-EURO-Sprecherin Karin Temel.
Die Kriminalpolizei bezieht während der EM private Unterkünfte in der Stadt und in der Umgebung um das Walser Stadion. Das Innenministerium hat als Kosten für die Privatzimmervermieter 272.000 Euro veranschlagt. Die Mietkosten für die Kasernen werden zwischen den Ministerien direkt abgerechnet.
Die Unterbringung und das Bei-Laune-Halten von 1400 Männern und 17 Frauen ist eine logistische Herausforderung.
So müssen Putzdienste und Wäschereinigung veranlasst werden, Kaffee, Getränkeautomaten und Gelsenstecker zur Verfügung stehen. Für die Handys werden eigene Elektroleisten montiert, an den Fenstern Jalousien angebracht, damit auch die Beamten nach der Nachtschicht schlafen können.
Die Essensversorgung wird 300.000 Euro kosten und erfolgt über die Kaserne und die Polizeikantine. Nicht zuletzt müssen die Mütter unter den Polizistinnen eine Betreuung für ihre Kinder organisieren. |
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