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SF10/08
Bürgerbefragung zum brisanten Thema Wohnen

„Kommunaler Wohnbau jetzt!“ ist die Forderung des KPÖ-BürgerInnenbegehrens


Teures Wohnen: für viele, vor allem junge Familien unerschwinglich – KPÖ, Unabhängige und Betroffene starteten ein Bürgerbegehren.  / Foto: Caritas Salzburg
Teures Wohnen: für viele, vor allem junge Familien unerschwinglich – KPÖ, Unabhängige und Betroffene starteten ein Bürgerbegehren. / Foto: Caritas Salzburg

„Wir wollen Wohnen zum zentralen Thema machen“, erläutert Christoph Eschbacher, Mitglied der KPÖ-Landesleitung zu dem von der KPÖ initiierten BürgerInnen-Begehren „Kommunaler Wohnbau jetzt!“ – Ein Jahr vor den Landtags- und den Gemeinderatswahlen in Salzburg hat die KPÖ erreicht, dass zum brisanten Thema Wohnen in der Stadt eine Bürgerbefragung durchgeführt werden muss. „Es brennt den Leuten unter den Nägeln, keine der Parteien aber kümmert sich darum“, sagt Eschbacher. „Nach der gescheiterten Olympiabewerbung sind wir davon ausgegangen, dass Wohnen das große Thema wird. Wir waren dann entsetzt, dass postwendend das Spaßbad zum Hauptthema erklärt wurde.“
Die Lage am Wohnungsmarkt in Salzburg sei trist, besonders in der Stadt. Viele Betroffene hätten sich bei der KPÖ gemeldet. „Dass sich Wohnungssuchende an uns wenden, ist ja bezeichnend dafür, dass sie sich von den Parteien nichts erwarten.“ Knapp 3000 Unterstützungsunterschriften wurden an das Büro von Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) übergeben, 2087 entsprachen den nach dem Stadtrecht vorgegebenen Kriterien. Damit sei die erste Hürde genommen: 2000 sind nötig, dass eine Bürgerbefragung abgehalten wird. Der Termin steht auch schon fest: Von der Hauptwahlbehörde der Stadt Salzburg wurde der 20. April 2008 festgesetzt.
Ziel seien an die 5000 Unterschriften. „Am Wohnungsamt sind 4000 Wohnungssuchende gemeldet, die sind dafür sicher ansprechbar“, sagt Eschbacher.
 
B.G.


 

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