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SF05/10
Faire Blumengrüße zum Valentinstag

Aktion gegen Ausbeutung von „Blumen-Arbeiterinnen“


„Fair Flowers“ kämpft für bessere Arbeitsbedingungen von „Blumen-Arbeiterinnen“ in Afrika und Südamerika. Foto: Südwind
„Fair Flowers“ kämpft für bessere Arbeitsbedingungen von „Blumen-Arbeiterinnen“ in Afrika und Südamerika. Foto: Südwind

20 Millionen zusätzliche Schnittblumen, darunter viele Rosen, werden auch heuer anlässlich des Valentinstages (14.2.) nach Österreich exportiert. Häufig stammen die Blumen aber aus afrikanischen oder südamerikanischen Ländern, wo sie von Frauen unter schrecklichen Arbeitsbedingungen produziert werden. Die Frauen müssen zu Stoßzeiten, wie kurz vor dem Valentinstag, täglich zwölf Stunden an sieben Tagen in der Woche arbeiten. Mindestlöhne werden unterschritten. „Die Frauen sind vor Pestiziden nicht geschützt, die Arbeit belastet ihre Lungen, später leiden sie an Hautkrankheiten“, erklärt Gundi Dick von „Fair Flowers“. Ziel der Aktion (Menschenrechtsorganisation FIAN und Volkshilfe) sind fairere Arbeitsbedingungen für die „Blumen-Arbeiterinnen“. Dazu gehören höhere Löhne und entsprechende Kleidung zum Schutz vor Pestiziden. Jeder kann die Aktion unterstützen, indem etwa für den Valentinstag nur fair produzierte Blumen gekauft werden (Gütesiegel „FLP“).


Solche Blumen finden sich bei:

Kunstgärtnerei Doll GmbH,
Nonntaler Hauptstraße 79, Salzburg,
Tel. 0662-821829-0.
Floristik Sonnenblume, Färberstraße 2, Oberndorf, Tel. 06272-4076.
Trapp – Die Blumen und Gartenwelt GmbH, Wertheim 50, Neumarkt am Wallersee, Tel. 06216-6309-0.
 


 

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