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SF05/10 AK-Frauenreferat: Wird nicht nachbesetzt!
Karin Beer (Gesundheitspolitik) übernimmt die Agenden von Frauenreferentin Liane Pluntz
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 AK-Frauenreferentin Liane Pluntz geht in Altersteilzeit, ihre Agenden werden von der Gesundheitsreferentin Karin Beer heuer mitbetreut. Foto: AK Unmut regt sich darüber, dass das Frauenreferat der AK-Salzburg heuer nicht mehr eigenständig besetzt wird. Die langjährige Frauenreferentin Liane Pluntz (58) geht in Altersteilzeit, bereits kommende Woche absolviert die Expertin ihren letzten Arbeitstag. Ihre Agenden werden interimistisch bis Jahresende von der gesundheitspolitischen Referentin Karin Beer übernommen (sozialpolitische Abteilung). Erst mit Beginn nächsten Jahres soll der Job von Pluntz nachbesetzt werden, mit einer von zwei AK-Expertinnen, die sich derzeit noch in Karenz befinden.
Für AK-Vorstandsmitglied Robert Müllner (er ist auch AUGE-Vorsitzender, grün-alternative Gewerkschaft) ist die Lösung allerdings keineswegs ideal: „Gerade dieses wichtige Referat lässt man verwaisen. Erst jüngst hat sich mit einer Einkommensstudie gezeigt, wie wichtig kontinuierliche Frauenpolitik ist.“ Das vorhandene Wissen und die Kontakte, die „mühselig all die Jahre aufgebaut wurden“, könnten verloren gehen, so Müllner. Es bestehe die Gefahr, dass das Referat „völlig im Sande verläuft“.  AUGE-Vorsitzender und AK-Vorstandsmitglied Robert Müllner: „Unverständlich, dass man gerade dieses Referat verwaisen lässt.“ Foto: AUGE Zudem hätte man in der AK bereits rechtzeitig für die Nachfolge sorgen können. Bei den beiden Expertinnen, die Ende des Jahres aus der Karenz zurückkämen, müsse sich erst weisen, „ob sie auch für das Frauenreferat geeignet“ seien. Für Salzburgs AK-Boss Siegfried Pichler ist die Aufregung unverständlich. Pichler: „Es wird mit Jahreswechsel nach- besetzt. Die Karenz der AK-Expertinnen hat man schließlich nicht voraussehen können.“ Das Referat sei keinesfalls verwaist, weil die Agenden von der AK-Expertin Beer mitbetreut würden. Dies lasse sich in jedem Fall bewältigen, denn bereits bisher habe die Frauenreferentin „ohnehin die Hälfte ihrer Tätigkeit leihweise für den Verein ‚Frau und Arbeit’ verrichtet“. Es werde im Prinzip keine Veränderung geben, die „Qualität der Arbeit“ sei weiterhin gewährleistet, versichert der AK-Präsident.
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