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SF04/10
Anrainer erbost: Wilder Lkw-Parkplatz an der Stadtautobahn

Bewohner fühlen sich durch Staub und Lärm belästigt

Anrainer in Liefering wehren sich gegen einen wilden, unbefestigten Lkw-Parkplatz an der Stadtautobahn. In der Nähe einer alten Bauregie des Landes bei Salzburg-Mitte sind die Schwerfahrzeuge abgestellt und sorgen für Staub- und Lärmentwicklung im nahen Wohngebiet.


Ein wilder, unbefestigter Lkw-Parkplatz an der Stadtautobahn bei Salzburg-Mitte erzürnt Anrainer in Liefering. Bei Trockenheit gebe es riesige Staubwolken, die ins nahe Wohngebiet am Hubertusweg verfrachtet würden. Foto: privat
Ein wilder, unbefestigter Lkw-Parkplatz an der Stadtautobahn bei Salzburg-Mitte erzürnt Anrainer in Liefering. Bei Trockenheit gebe es riesige Staubwolken, die ins nahe Wohngebiet am Hubertusweg verfrachtet würden. Foto: privat

Besonders betroffen durch den wilden Lkw-Parkplatz sind die Anrainer am Hubertusweg in Salzburg-Liefering. Bis zu zehn Schwerfahrzeuge sind an der Stadtautobahn (A1, Richtung Wien) bei der Ausfahrt Salzburg-Mitte abgestellt. Unbefestigt, lediglich auf erdigem Untergrund. Anrainer Harald R.: „Man kann sich nicht vorstellen, was das für riesige Staubwolken bei Trockenheit ergibt, wenn die Lkw an- und wegfahren. Unser Wohngebiet leidet ohnehin schon seit vielen Jahren unter der schlechten Luftqualität durch die nahe Stadtautobahn, wir zählen zu den am ärgsten belasteten Gebieten an der A1.“
Es gebe überhaupt keine Maßnahmen gegen diese Luftverschmutzung, obwohl das Gebiet bereits vor zwei Jahren offiziell vom Umweltministerium als belastet ausgewiesen wurde, man setze sich dauerhaft über österreichische und EU-Gesetze hinweg. Man verlange vom Land zudem, dass eine Luft-Messstation in dem am stärksten belasteten Abschnitt zwischen Lieferinger Tunnel und Salzach errichtet wird.

Einfach Lkw in die Landschaft stellen?

Nun werde die Lage weiter durch diesen wilden Parkplatz verschlechtert. Völlig unverständlich ist es den Anrainern auch, dass die Lkw wild abgestellt werden, ohne festen Untergrund. Harald R.: „Was ist, wenn einmal etwas passiert, Öl ausrinnt? Das kann es doch nicht geben, dass man einfach Lkw in die Landschaft stellt.“
Bereits Mitte des Vorjahres haben die Anrainer ihren Protest beim Magistrat der Stadt Salzburg vorgebracht. Beim Straßenverkehrsamt (wo man allerdings keine genaue Aktenkenntnis hat) verweist man darauf, dass als wichtigste Frage zunächst geklärt werden müsse, auf wessen Grund die Lkw abgestellt werden. Wenn das Parken mit dem Einverständnis des Grundeigentümers erfolge, gebe es wenig rechtliche Möglichkeiten.
In unmittelbarer Nähe von Wohnobjekten (bis zu 25 Meter) gebe es ein Nachtparkverbot. Falls es sich um eine Betriebsanlage handle, brauche man eine entsprechende Genehmigung. Und bei einem offiziellen Lkw-Parkplatz müsste man für einen entsprechenden Untergrund sorgen, heißt es im Straßenverkehrsamt.



Diskussion mit Verbund-Chef Anzengruber

Welche Rolle haben die Energiekonzerne im Zeitalter erneuerbarer Energien? Diese spannende Frage steht bei einer Veranstaltung der Grünen Wirtschaft Salzburg am Freitag, dem 5.2., um 19.30 Uhr im WIFI Salzburg (Saal 1; Julius-Raab- Platz 2) im Mittelpunkt. Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, spricht mit Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber.
 
DS


 

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