12.03.2010  Impressum Mediadaten Anzeigenpreise Offenlegung Geschäftsbedingungen Reichweiten Medienberatung/Kontakte



Werbung:

Home > Gipfelbuch >
SF04/10
Maltatal - Stubeck

Wandern und Bergsteigen – von Thomas Neuhold

Auf den ersten Blick schaut das 2370 Meter hohe Stubeck aus wie ein typischer Kärntner Nockberg. Eine runde Kuppe, die nach allen Seiten hin relativ gleichmäßig abfällt. Tatsächlich aber steht der „Hügel“ hoch über Malta, aber in der Hafnergruppe. Wie bei vielen Nockbergen auch, gibt es – aufgrund der gleichmäßigen Form – gleich mehrere Routen zum Gipfel des Stubeck.
Eine davon führt vom Wolfsbachtal (über Rennweg in den Ortsteil St. Peter fahren) von Nordosten herauf. Das ist allerdings die mühsame Variante. Weniger wegen der 1150 Höhenmeter sondern wegen des elendslangen Talhatschers durch das im Winter gesperrte Wolfsbachtal. Aus dem Wolfsbachtal ist die Sternspitze mit ihrem breiten Südhang ein naheliegenderer Gipfel, mehr dazu aber in einem anderen SF-Gipfelbuch.
Zurück zum Stubeck: Wesentlich einfacher, aber trotzdem lohnend ist die einfache Skitour von Südwesten. Ausgangspunkt ist die Leonhardhütte (1604 m) am Maltaberg. Zufahrt über Malta und dann in unzähligen Kehren den Maltaberg hinauf. Die Wirtsleute raten übrigens, im Winter die Schneeketten mitzunehmen.
Vom Parkplatz nahe der Leonhardhütte flach, kurz sogar leicht fallend, auf der Straße nach Norden in die Faschaun hinein. Bei den ersten Hütten dreht die Route Richtung Nordost und man folgt durch den lichten Lärchenbestand in etwa dem Verlauf eines Grabens. Zirka auf Höhe 2000 passiert man die Almstraße, die zur Gmeinalm (2036 m) führt und steigt über den gegliederten Westhang direkt hinauf zum meist etwas abgeblasenen Gipfel.
Abfahrt wie Anstieg.
Variante: Noch leichter aber skifahrerisch nicht ganz so lohnend ist der direkte Südanstieg von der Frido Kordon-Hütte (1649 m) herauf. Dieser führt in klarer Route direkt über den Südrücken. (Zufahrt zur Frido Kordon-Hütte über das Stadtzentrum von Gmünd.)
Apropos Leonhardhütte: Die Hütte hoch über dem Maltatal ist allein schon wegen ihrer Traumlage einen Besuch wert. Aber man könnte sich hier auch gut und gerne ein paar Tage einquartieren. Rund um das Faschauntal finden sich nämlich mit dem Faschaunereck (2614 m), dem Reitereck (2790 m) oder dem Poisnig (2528 m) noch einige lohnende Ziele mehr.

Anforderung: Einfache Hochwintertour, 750 Höhenmeter und zwei Stunden im Anstieg. n Karten: Kompass Nr. 50, Kartenset „Nationalpark Hohe Tauern“, 1:50.000. Literatur: Leo Baumgartner, „Schitouren“, Verlag Carinthia, Klagenfurt 1994. Manfred Korbaj, „1.Kärntner Schitourenführer Band 1“, Verlag Weishaupt, Graz 1990. Gerald Sagmeister, Christian Wutte, Rother Skitourenführer, „Kärnten West“, Verlag Rother, München 2010. Einkehrschwung: Leonhardhütte Maltabergalm, +43-4733-242, www.maltahuetten.at . Lawinenlagebericht: +43-662-1588 oder www.lawine.salzburg.at oder www.lawinenwarndienst.ktn.gv.at
 


 

[   Seite weiterempfehlen   |   Seite zu Favoriten hinzufügen   |   Druckversion   ]