Werbung:
|
Home > Gesundheit > Archiv >
SF38/08 Moderne Diagnosemöglichkeiten in der Landesklinik St. Veit
Erfahrener Mediziner für Endosonografie wertet Untersuchungsangebot auf
|
Die Endosonografie erlaubt eine noch exaktere Darstellung verschiedener Organe im Oberbauch. Damit kann auch die Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Verdauungstraktes gezielter und damit sinnvoller durchgeführt werden.
|
 Die Landesklinik liegt malerisch auf einem Hochplateau im Luftkurort St. Veit. |
Die Landesklinik St. Veit hat sich in den vergangenen Jahren zu einem absoluten Kompetenzzentrum für verschiedene medizinische Schwerpunktbereiche entwickelt. Vor allem der Bereich der Inneren Medizin wird hier durch den Vorstand der Internen Abteilung und gleichzeitigem Klinikleiter Prim. Univ.-Doz. Dr. Bertram Hölzl kompetent und auf höchstem medizinischen Niveau abgedeckt – eine absolut passende Ergänzung zum vorhandenen Leistungsangebot in der Region (durch das KH Schwarzach) „Im Rahmen unseres Krankenhauses stehen uns natürlich ausgezeichnete technische Möglichkeiten in der Diagnose und Behandlung diverser Krankheiten zur Verfügung, die vor allem dann wertvoll sind, wenn sie sich technisch in der Praxis eines niedergelassenen Arztes nicht durchführen lassen“, erklärt der Klinikvorstand. Eine wichtige Neuerung stellt dabei die Endosonografie dar, die durch die vor kurzem erfolgte Bestellung von OA Dr. Rudolf Huber auf exzellente Weise angeboten wird. Dr. Huber ist seit langem auf die Arbeit mit dieser Technik spezialisiert (zuvor in der Univ.-Klinik für Innere Medizin I im Landeskrankenhaus Salzburg) und gilt als ausgezeichneter und österreichweit anerkannter Diagnostiker.
Der Ultraschall von innen
 Primar Univ.-Doz. Dr. Hölzl, Chef der Klinik und OA Dr. Rudolf Huber als Spezialist für Endosonografie können sich bei ihrer Arbeit auf modernste medizinische Ausstattung stützen. Fotos: M. Pircher Bei der Endosonografie wird – so wie bei der Gastroskopie – ein biegsames optisches Instrument über die Speiseröhre bis in den Zwölffingerdarm eingeführt. An der Spitze ist ein Ultraschallkopf angebracht, der den Blick über die Grenzen der angeführten Organe hinaus erlaubt und das umliegende Gewebe viel genauer untersuchen lässt, als es mit Computertomografie oder Ultraschall von außen möglich ist. „Man erhält dabei nicht nur einen optischen Eindruck der Oberfläche eines Organs, wie z.B. das Innere der Speiseröhre oder des Magens“, erklärt der Mediziner, „sondern kann sich auch von tieferen Schichten der Magenwand oder eines benachbarten Organs wie der Bauchspeicheldrüse einen Eindruck machen“.
Gerade der gefürchtete Bauchspeicheldrüsenkrebs kann damit frühzeitig entdeckt werden, was für die Heilungschancen von enormer Bedeutung ist.  Mit Hilfe der Endosonografie können viele Erkrankungen im Oberbauch – u.a. der gefürchtete Bauchspeicheldrüsenkrebs – in einem für den Heilungserfolg dringend notwendigen frühen Stadium entdeckt werden. Dr. Huber: „Natürlich macht die Untersuchung ohne begründeten Verdacht wenig Sinn, allerdings gibt es einige Faktoren, bei denen man diese Möglichkeit nutzen sollte.“ Zu diesen Faktoren gehören zunächst einmal Schmerzen im Oberbauch, die durch keine andere medizinische Diagnosetechnik erklärt werden können. Weiters besteht bei Personen mit Übergewicht und Typ-2-Diabetes, vor allem, wenn sie über 45 Jahre alt sind, sowie auch bei Menschen, bei denen in der Familie gehäuft Bauchspeicheldrüsenkrebs oder andere bösartige Tumoren aufgetreten sind, ein erhöhtes Risiko für diese schwere Erkrankung, besonders natürlich, wenn mehrere Faktoren zusammenspielen. „In diesen Fällen können Ärzte und Patienten das Angebot einer Endografieuntersuchung in unserem Hause wahrnehmen“, so Dr. Huber.
Und Primar Hölzl betont: „Die Endosonografie ergänzt dabei in idealer Weise die
röntgenologische Darstellung der Gallenwege im Rahmen der Gallengangsspiegelung (ERCP), welche im Krankenhaus Schwarzach in hoher Qualität von Oberarzt Dr. Günther Doppler durchgeführt wird. Durch die gute Zusammenarbeit der beiden Krankenhäuser können also unklare Befunde oder ein Tumorverdacht rasch und zuverlässig abgeklärt werden. Außerdem bietet sich dadurch eine optimale Versorgung der Patienten aus der Region mit dem gesamten Repertoire an diagnostischen Möglichkeiten im Bereich des Verdauungsapparates.“
Gewebsentnahmen bringen Klarheit
Wenn spezielle Verdachtsmomente zuvor etwa bei einem Röntgen oder CT aufgetaucht sind, können diese oftmals durch die optische Begutachtung bei der Endosonografie bereits in ihrer Gefährlichkeit beurteilt werden. Ist das nicht möglich, kann man über das Gerät auch eine Nadel einführen, mit welcher im entsprechenden Gebiet Gewebe entnommen werden kann. Diese Gewebsprobe wird dann im Labor auf ihre Gut- bzw. Bösartigkeit untersucht.
Über die eigentliche Diagnose hinaus lässt diese Untersuchungsmethode auch eine gute weitere Planung der Behandlung zu. Ob und wie operiert wird, ob – im Falle einer bösartigen Tumorerkrankung – eine Operation oder Chemotherapie die größeren Chancen verspricht, sowie viele ähnliche Fragen können auf diese Weise sehr genau beantwortet werden.
Dazu erlaubt die Endosonografie einen speziellen Eingriff, der zur Schmerzbekämpfung von Patienten im Endstadium einer Krebserkrankung eingesetzt wird. Dabei wird das für die Weiterleitung des Schmerzempfindens an das Gehirn zuständige Nervengeflecht verödet, und der Patient kommt danach ohne weitere Schmerzmittelgaben aus.
Die Untersuchung selbst verläuft ähnlich wie eine Magenspiegelung. Der Patient wird zuvor durch die Verabreichung eines Schlafmittels auf die Maßnahme vorbereitet, so dass er von der eigentlichen Untersuchung so gut wie nichts mitbekommt und auch keinerlei Schmerzen oder unangenehme Gefühle verspürt. Danach wird die Sonde über die Speiseröhre eingebracht und die betreffenden Regionen genauestens untersucht bzw. auch Gewebsproben entnommen. „Insgesamt ist die Endosonografie ein recht schonender Eingriff für die Patienten“, bestätigt Dr. Hölzl, „ein stationärer Aufenthalt am Tage vor der Untersuchung ist wegen der besseren Vorbereitung ratsam, auf Wunsch kann der Eingriff aber auch tagesklinisch vorgenommen werden.“
Modernstes medizinisches Gerät
Auch über die Endosonografie hinaus bietet die Landesklinik St. Veit (im Verbund mit den Unikliniken in Salzburg und dem KH Schwarzach) ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Neben Labor- und Röntgenuntersuchungen werden u.a. eine kontinuierliche Blutzuckermessung, eine 24-h-Blutdruckmessung, 24-h-EKG sowie ergonometrische Untersuchungen angeboten. Spezialgebiete des Hauses mit Schwerpunkt auf der Inneren Medizin sind Diabetes, Nieren- sowie Magen- & Darmerkrankungen und Bluthochdruck. Für beste medizinische Leistungen sorgen dabei eine hochwertige und moderne technische Ausstattung sowie die Qualität von Ärzten und Personal. In Ergänzung dazu sorgt vor allem die schöne und ruhige Lage und die helle und freundliche Ausstattung der Räumlichkeiten und Patientenzimmer für ein maximales Wohlbefinden bei einem stationären Aufenthalt, der übrigens auch für einen gründlichen medizinischen Gesundheitscheck genutzt werden kann.
Sämtliche Zimmer verfügen über Telefon, Fernseher, WC und Dusche, der überwiegende Teil zudem über Balkon bzw. Loggia. Selbstverständlich gibt es auch Sonderklasse-Zimmer, die neben ansprechender Ausstattung diverse Zusatzleistungen (Tageszeitung, Menüauswahl etc.) bietet.
Landesklinik St. Veit, St. Veiter Straße 46, 5621 St. Veit,
Tel. 06415-72 01-0.
Nähere Informationen unter DW 6001 oder 6101 (Sekretariat Interne Abteilung) oder im Internet unter www.salk.at
|
|
| |
|
|
[ Seite weiterempfehlen | Seite zu Favoriten hinzufügen | Druckversion ]
|
| NEU: SF-Hauptblatt und SF-magazin jeweils als E-Paper in der Printversion. |
 |
 |


|