So stark, dass es zum Fürchten ist

Nächstes Jahr wird auch in Salzburg die Macht neu verteilt und passiert nicht noch Überraschendes, wird die Landtagswahl im April  für die Grünen bitter enden.

Der Schock über den Rausflug aus dem Parlament in Wien sitzt auch in Salzburg tief. Für Astrid Rössler & Co wird es zwar beileibe nicht so schlimm enden wie in Wien, doch das Ziel, weiter in Salzburg zu regieren, ist stark gefährdet. Auch weil die  ÖVP schon jetzt  Signale aussendet, die eine Abkehr vom grünen Koalitionspartner andeuten. Etwa mit der Ansage, einer Europark-Erweiterung vielleicht doch bald zuzustimmen.

Die ÖVP eilt ja von Sieg zu Sieg (Preuner, Kurz)  und wird mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer  auch im April gewinnen.    Ihre unglaubliche Stärke  ist  in Wahrheit ihre  einzige Angst.  Besteht  doch die Gefahr, dass selbst Anhänger nicht wählen gehen, wenn  alle davon ausgehen, dass Haslauer sowieso hoch   gewinnt. Deshalb malen die Schwarzen derzeit so eifrig  Schreckgespenste an die Wände und warnen vor einer FPÖ-SPÖ-Regierung. Nicht, weil diese sehr realistisch wäre, sondern weil es vielleicht hilft, die eigene Anhängerschaft besser zu mobilisieren.

Am Ende wird sich die ÖVP aussuchen können, mit wem sie regiert. Und dabei vermutlich große Auswahl haben: FPÖ,  SPÖ, Grüne, Neos – alle wollen regieren. Auch unter der ÖVP.