Wie wird der kommende Winter?

Schneechaos oder Totalausfall? Das ist eine spannende Frage, der man sich von mehreren Seiten her annähern kann.

Kein seriöser Meteorologe wird behaupten, dass er eine verlässliche Antwort liefern kann. Die Saisonvorhersagen der Wetterdienste beruhen auf Modellaussagen über die vorherrschenden atmosphärischen Bedingungen während einer ganzen Jahreszeit. Es handelt sich dabei aber nicht um eine Angabe des genauen Wetterablaufs, sondern um eine statistische Zusammenfassung der Temperatur- und Feuchteverhältnisse in einer Region.

Für den kommenden Winter würde das in Salzburg einen etwas zu milden und leicht zu trockenen Winter erwarten lassen, wobei dieser Trend im Jänner und Februar stärker ausgeprägt ist als im Dezember.

Teils ganz anders sehen dies Methoden, die natürlich mit einem Augenzwinkern zu betrachten sind: Der Hundertjährige Kalender verspricht einen eher trüben und kalten Winter mit viel Schnee im Jänner.

Auch der Großteil der Bauernregeln und Lostage lässt einen strengen Winter vermuten. Ein Beispiel dafür: „Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.“

Wetterregeln aus dem Tier- und Pflanzenreich wie der Zeitpunkt des Laubfalls sind heuer schwer anzuwenden, weil die Beobachtungen uneinheitlich sind. Manche Hobbymeteorologen geben das gute Waldhonigjahr als Vorzeichen großer Schneemengen an.

Fix ist also nichts – fest steht aber: Der Schnee, der jetzt schon auf den Bergen liegt, ist keine Garantie für einen tollen Skiwinter. Milde Föhnwetterlagen waren schon oft Spielverderber …

Das Wetter diese Woche

Ab Wochenmitte ist es meist trocken und oft sonnig. Die Nachmittage sind milder, nachts gibt es aber teils strengen Frost.

Aktivitätstipp

Frühstarter in den Winter finden in höheren Lagen teils schon genug Schnee für Sport. In den Tälern übersteht man den dunklen Spätherbst in einer Therme leichter.

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