Die Trends im Badezimmer: Hingucker Holz

„In“ im Bad sind Fliesen in Holzoptik und Lichtspiele. Sie machen das Bad zur Wohlfühloase.

Von wegen Nasszelle. Das Bad hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem wohnlichen Raum entwickelt. Auf Behaglichkeit wird großer Wert gelegt.  In vielen Wohnungen und Häusern kann man schon von privaten Wellness-oasen sprechen. Vor allem die Optik gewinnt weiterhin an Stellenwert. Das bestätigt Andreas Ebner, Inhaber von Ebner Öfen und Fliesen (Elsbethen), und in der Salzburger Wirtschaftskammer Landesinnungsmeister der Hafner. „Holz und Holzoptik sind sehr gefragt“, so Ebner. Damit die Badezimmerfliesen zum Holzboden oder zu den Holzmöbeln passen, werden Fliesen in Holzoptik gewählt.

Die Optik gewinnt zunehmend an Stellenwert

„Es wird einfach wohnlicher durch die Holzoptik“, so der Innungsmeister. Gefragt sind schöne, warme Farben und es muss nicht immer braun sein – auch Grautöne machen sich gut. Ähnlich ist es bei den sonstigen Fliesenmustern, wo es ebenfalls in Richtung Natursteincharakter geht. Und das zu Recht, ist die Fliese doch verpresster Quarzsand, quasi ein Naturprodukt. Doch irgendwelche Formate reichen heute nicht mehr.  Auf der Beliebtheitsskala der Salzburger weit oben stehen heute großformatige Fliesen in Beige- und Grautönen  (siehe Interview auf der rechten Seite).

Raumhohe Fliesen machen großzügiges Ambiente

Die sind schnell einmal einen Meter breit und 2,50 Meter hoch und stellen schon mit dieser Größe ein optisches Highlight dar. Die Formate reichen sogar bis zu einer Breite von 1,60 Meter und einer Höhe von 3,20 Meter. Die „Riesen“ sind in der Herstellung arbeitsintensiver und damit kostspieliger, bringen neben der großzügigen Optik aber einen entscheidenden, praktischen  Vorteil: Sie sind leicht zu pflegen, da es kaum Fugen gibt.
Mehr Geld in die Hand zu nehmen zahle sich für die Kunden auf jeden Fall aus, meint Ebner: „Solche Fliesen sind ja fast für die Ewigkeit.“

Dusche statt Wanne: Barrierefreiheit  wichtig

Für eine lange Zeitspanne soll das Badezimmer generell taugen und da macht sich mit der gestiegenen Lebenserwartung der Wunsch nach Barrierefreiheit bemerkbar. So lassen immer mehr Menschen Badewannen entfernen und stattdessen von einem Fachbetrieb Duschen  einbauen. Manche Hersteller bieten auch Badewannen mit einem Extra-Einstieg an.
Im Bad der Zukunft spielt die Technik eine wichtige Rolle. Grünes, rotes oder blaues Licht, das sich noch dazu dimmen lässt, gewinnt an Beliebtheit. Musik ebenso. Unterbringen kann man die Licht- und Musiktechnik beispielsweise in einer abgehängten Decke. Wohlig macht den Aufenthalt im Bad auch eine Fußbodenheizung, die man vorprogrammiert.

 

Von Sabine Tschalyj

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