Warum „Irma“ solche Kraft entfaltete

Es ist Hurrikansaison im Atlantik und im Golf von Mexiko, denn aktuell sind die Meeresoberflächentemperaturen am höchsten. Deshalb können tropische Tiefs dort sehr viel Energie aufnehmen.

Wichtig ist dazu ein anfangs mächtiger Gewitterkomplex, in dem die Luft markant nach oben gerissen wird. Die sehr feuchte und warme Luft steigt auf und kondensiert zu zahlreichen Wolkentröpfchen. Dadurch wird Wärme frei, der Sprit für die große Wärmemaschine Wirbelsturm ist damit im Tank.

In Lehrbüchern steht oft, dass sich Hurrikans bevorzugt ab einer Wassertemperatur von 26 Grad bilden. Das stimmt zum Teil, denn je wärmer das Meer, desto eher kann die Luft darüber in große Höhen vordringen. Möglich sind aber auch tropische Wirbelstürme bei nur 20 Grad Wassertemperatur.

Wenn die Temperatur der Luftschichtung darüber stark mit der Höhe abnimmt, dann ist die Atmosphäre ebenfalls sehr instabil. Mächtige Gewittersysteme und starke Stürme sind dann möglich. Übrigens: Hurrikan „Vince“ war  2005  der erste tropische Wirbelsturm seit Aufzeichungsbeginn, der spanisches Festland erreichte.

Hurrikan „Irma“, welche vor kurzem die Karibik und Florida schwer traf, bildete sich weit draußen im Atlantik. Unter massiver Intensivierung zog der Wirbelsturm weiter nach Westen in Richtung Karibik. „Irma“ ist der stärkste Hurrikan, der jemals auf dem Atlantik registriert wurde.

Prognose

Es wird ruhiger, aber es lauern neue Störungszonen. Sie könnten in den nächsten Tagen wechselhaftes Wetter bringen.

Aktivitätstipp

Trockene und stabile Tage sind für Wanderungen perfekt geeignet. Die Gewittergefahr ist bei weitem nicht mehr so hoch wie im Hochsommer.

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