Brokkoli: Es bröselt im Gemüsebeet

Ich war ja überhaupt kein „Hoaklkropf“ als Kind – denk ich mir heute.

Okay, okay. Ich geb’s ja zu. Zum Leidwesen meiner Mama konnte ich Käse nicht ausstehen. Ob „Kasnockn“, „Kaspressknödel“ oder „Kasbrot“: Als Volksschülerin hätte ich das nie gegessen. Dafür liebte ich schon immer grünes Gemüse. Besonders vergötterte ich Brokkoli, und so ist Brokkoli mit Brösel seit jeher eine meiner Lieblingsspeisen. Kennen Sie nicht? Ganz einfach.

Das Kohlgemüse wird am besten im Dampfgarer schonend zubereitet und dann mit Butterbrösel serviert. Herrlich schmeckt das, sag ich Ihnen.

Brokkoli ist besonders reich an Vitamin A. In der vorigen Kolumne haben wir uns mit den besonderen Wirkungsweisen dieses fettlöslichen Vitamins schon beschäftigt. Das zarte Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler ist gut angereichert mit Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium.

Weil die Röschen, die wir normalerweise essen, licht-, druck,- und lagerempfindlich sind, sollte man Brokkoli frisch verarbeiten. Man kann ihn aber auch einfrieren, dazu sollte man ihn vor dem Schockfrosten drei Minuten blanchieren. Brokkoli – ein schmackhaftes Herbstgemüse.

Rezept: Brokkoli Gratin

Zutaten (4 Personen):

  • ein Karfiol (800 g)
  • ein Brokkoli (400 g)
  • 150 g gekochter Schinken
  • 200 g Schlagsahne
  • 2 Eier, Pfeffer, Muskat
  • 100 g geriebener Gouda

So geht es:
Karfiol und Brokkoli putzen, Röschen abschneiden und waschen. In Salzwasser fünf Minuten kochen. Schinken in Streifen schneiden. Mit Eiern, Salz, Pfeffer, Muskat und der Hälfte des Gouda verrühren und darüber gießen. Mit restlichem Gouda bestreuen. Backofen vorheizen. Bei 200 Grad 25 Minuten backen.

Gefunden im Kochbuch: „Sagenhafte Köstlichkeiten – Ein Blick in Grödiger Kochtöpfe“.

Von Verena Schwaiger

Foto: SN/Brent Hofacker – Fotolia

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