Rezept: Tomatenpesto, made in Salzburg

Wieder wird der Kalender umgeblättert. Diese Woche ist: Tag der Tomate. Wohin man auch blickt: Runde, kleine, rot-orange, grün getupfte Tomaten erfreuen die sommerliche Küche. Von Juli bis September kann man die „Paradiesäpfel“ frisch aus Salzburg beziehen.

Man braucht nur die Arme nach ihnen auszustrecken. Die Reise der ersten Tomaten in die Alpenrepublik war hingegen eine lange und beschwerliche, stammen sie doch ursprünglich aus Südamerika. Dort bauten sie die Azteken als „Xitomatl“ an.

Die Tomate ist das Lieblingsgemüse der Salzburger. 28,9 Kilogramm werden im Durchschnitt pro Jahr und Leckermaul verspeist. Das ist mehr als ein halbes Kilo pro Woche. Sehr schlau, weist die Tomate doch einen besonders hohen Gehalt an Vitamin A und Lycopin auf. Lycopin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und zählt zur Gruppe der Karotinoide. Der Verzehr von Tomaten wirkt auch positiv gegen Blutarmut und Kreislaufstörungen.

Sie sehen also, die Tomate ist nicht von schlechten Eltern. Sie kommt aus der Familie der Nachtschattengewächse. Erdäpfel, Auberginen und Paprika sind somit ihre Verwandten. Und da die Samen für die neuen Pflanzen in den Tomaten selbst stecken, werden sie auch als Beerenfrüchte bezeichnet.

Rezept: Tomatenpesto

Zutaten:

150 g Cocktailtomaten
3 Knoblauchzehen (geschält)
50 g geröstete, geschälte Mandeln
80 g Parmesan (gerieben)
Pfeffer (gemahlen)

Tomaten waschen. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und Tomaten ein bis zwei Minuten überkochen lassen. Tomaten herausnehmen und zwei Minuten in eine bereitgestellte Schüssel mit sehr kaltem Wasser geben. Tomaten mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit einem Pürierstab Tomaten, Knoblauchzehen und Mandeln zu einer Paste verarbeiten.  Parmesan unterrühren und mit Pfeffer abschmecken.

Tipp: Das Tomatenpesto im Kühlschrank aufbewahren. Nach jeder Entnahme den Glasrand säubern, die Oberfläche glatt streichen und das Glas mit Öl auffüllen. So hält es mehrere Wochen.

Das Tomatenpesto schmeckt super zu Nudeln und Brot.