Waldbrände in Österreich

Waldbrände suchen oft Regionen wie Portugal, Spanien oder Griechenland heim. Hitzewellen und trockene Verhältnisse sorgen hier für zahlreiche Brände. Auch in Österreich ist die Waldbrandgefahr Thema.

Momentan wird sie unterstützt durch Trockenheit und Hitze. Niederschläge und Gewitter haben zumindest im Land Salzburg das Risiko etwas gesenkt.

Neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind die lokalen Windverhältnisse wichtig, starker Wind facht einen Brand zusätzlich an. Eine wichtige Rolle nehmen Bodenbewuchs und Topografie ein. Ein zur Sonne gerichteter Südhang trocknet stärker aus als ein Nordhang, zusätzlich kann der Schnee im Frühling rascher schmelzen.

Blitzschläge als Brandverursacher sind ebenfalls Thema. Hauptverursacher ist und bleibt jedoch der Mensch, Funkenflug von Stromleitungen bei Zügen oder außer Kontrolle geratene Sonnwendfeuer sind als Beispiel zu nennen.

Oft geistert die Geschichte von im Gras liegenden Glasscherben herum. Man nimmt an, dass gebündeltes Sonnenlicht wie eine Lupe Materialien in Brand setzt. Eine Studie der Uni Braunschweig zeigt, dass selbst bei exaktester Ausrichtung von diversen Glasscherben zwar hohe Temperaturen erreicht werden können, die Materialien sich aber nicht entzünden. Gefährlicher sind da Zigarettenstummel.

Das Wetter in dieser Woche

Die Hitze ist vorerst vorüber, mit einer Westströmung gelangen vermehrt Störungszonen zu uns.

Aktivitätstipp: Baderatten müssen kurzzeitig pausieren, in der kühleren Luft sind Wanderungen wieder angenehmer. Dennoch nicht den Sonnenschutz vergessen!

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