Die beste Obus-Geschichte ist gekürt

Das „Salzburger Fenster“ war gemeinsam mit der Salzburg AG auf der Suche nach den besten Obus-Geschichten.

Die Aktion hat für unzählige Einsendungen mit lustigen, skurrilen und außergewöhnlichen Geschichten gesorgt. Die beste Obus-Geschichte wurde nun gekürt: Heidi Trommer aus Liefering ist die glückliche Gewinnerin. Salzburg AG-Vorstand Horst Ebner und SF-Redakteurin Katharina Maier übergaben Trommer als Preis eine Jahreskarte für den Obus.

Die Geschichte, die Trommer zum Gewinn verhalf, handelt von einer ganz besonderen Freundschaft. Als ihr Sohn Manuel noch jung war, fuhr Trommer mit ihm jeden Morgen mit dem Obus in den Kindergarten. Über die Jahre freundeten sie sich mit dem Obus-Fahrer an, der den kleinen Manuel jeden Tag bestens unterhielt und ihm alle Fragen geduldig beantwortete. „Manuel liebte die Busse und wollte alles wissen: Wie kommt der Strom in die Oberleitungen? Wie viele Reifen hat der Bus? Wie kommt der Bus um die Kurve?“, erinnert sich Trommer. „Der Busfahrer hat jeden Tag in der Früh unser Leben schöner gemacht. Ab und zu hatte er auch etwas Süßes für Manuel dabei.“

Als langjähriger Fahrgast hatte Heidi Trommer aber auch peinliche Erlebnisse im Obus. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr eine Situation mit ihrer Tochter Melanie. Die beiden fuhren mit dem Obus zum Shoppen. „Ich freute mich auf den Tag, hatte eine weiße Hose und etwas höhere Schuhe an“, erzählt Trommer. Weil es draußen stark regnete, wollte sie beim Aussteigen ihrer Tochter schnell die Kapuze über den Kopf ziehen. Und da passierte es: „Ich bin ausgerutscht und mit meiner Tochter aus dem Bus gepoltert und in einer großen Pfütze gelandet“. Heute kann sie darüber lachen, damals war es vor allem ihrer Tochter peinlich. „Aber die muss sich öfter für mich blamieren“, lacht Trommer.

Foto: Salzburg AG