April, April: Er weiß nicht, was er will

Manche beklagen sie, andere lieben sie: die Übergangszeit. Die Zeit, in der wir morgens mit einer dicken Jacke, Mütze und Stiefeln über die Türschwelle treten und am Nachmittag am liebsten die Sandalen auspacken würden, ist nicht immer einfach.

Diese markanten Tagesgänge der Temperatur sind aber ganz normal für Monate wie den April. Obwohl Flora und Fauna explodieren und die immer kräftigeren Sonnenstrahlen grüßen, braucht es eine Weile, bis sich auch die Temperatur des Bodens  aufgewärmt hat. Während die Kraft der Sonne untertags teilweise für über 20 Grad sorgt, kann es in klaren Nächten mitunter noch richtig frisch werden. Jedoch nicht nur die Unterschiede von Tag und Nacht machen sich derzeit bemerkbar.

Die großräumige Wetterlage sorgt insbesondere in der Übergangszeit für viel Abwechslung: Während sich südliche Gebiete um den Mittelmeerraum rasch und effektiv erwärmen, sind die Verhältnisse im hohen Norden weiterhin sehr winterlich geprägt. Diese Konstellation ist typisch für den Monat April, und das Aufeinandertreffen und Vermischen dieser unterschiedlichen Luftmassen kann vermehrt zu labilen Bedingungen führen. Das heißt, dass etwa die kühle polare Luft an der Rückseite eines Tiefdruckgebiets nach Süden wandert und sich unter die wärmeren Schichten schiebt. Diese werden nach oben gehoben, kühlen ab und die Feuchtigkeit kondensiert. Graupel, Regen-, Schneeschauer, sowie mitunter Gewitter, aber auch sonnige Phasen sind die Folgen dieses „Aprilwetters“.

Das Wetter in dieser Woche

Teils trüb und regnerisch beginnt die Osterzeit. Wechselhaft wird es am Wochenende.