Einfach ein Café

Das Café Central will aufs Wesentliche setzen.

Der Großbrand im Traditions-Kaffeehaus Central ist genau ein Jahr her. Die Brandursache konnte bis heute nicht geklärt werden, wohl aber, wie es mit dem Betrieb weitergehen soll. „Für uns war von Anfang an klar, dass wir wieder aufsperren“, sagt Besitzerin Francisca Walderdorff.

Im vergangenen Herbst gelang ihr das dann auch. Seit Oktober läuft im Central wieder der Regelbetrieb. Wie man es von früher kennt, gibt sich das Café elegant in Rot und Schwarz. „Wir haben versucht, den Wiener-Kaffeehaus-Stil wiederherzustellen“, sagt Walderdorff.

Die Stammgäste haben dem Café Central trotz der langen Pause die Treue gehalten. Walderdorff will aber nun auch mehr junge Gäste gewinnen. Kaffeehausgespräche über die Generationen hinweg schweben ihr vor: „Ein Café ist ja auch ein Gesellschaftsträger. Da sollten alle zusammenkommen. Junge, Ältere, Touristen und Salzburger.“

Womit das Café Central sicherlich punkten kann, ist seine Einfachheit: ein ganz normales Kaffeehaus, ohne Motto, ohne Label. Damit kann sich das Central von neuen Vegan-Bio-Musik-Bücher-Cafés abgrenzen. „Wir wollen uns einfach auf das Wesentliche konzentrieren“, meint Walderdorff.

Das Wesentliche ist im Café Central neben Kaffee und Kuchen das Essen. Das Mittagsmenü gibt es ab 7,60 Euro. Gekocht wird österreichische Hausmannskost und Internationales. Beliebt bei Touristen und Einheimischen sind klarerweise auch die Salzburger Nockerl. Im kommenden Sommer will sich das Central in Sachen Getränke erweitern: Es wird frische Saftkreationen und Smoothies geben.

Das Central hat täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Und Haushund Jolly ist auch immer da.

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