Wo der amerikanische Traum noch lebt

Es ist nicht alle Hoffnung verloren. Denn Burger machen können die Amis. Ein Beweis.

Zugegeben: Die Betreiber von „Susie’s Diner“ in der Sterneckstraße sind keine US-Amerikaner. Und die erste Reise in die Staaten steht ihnen noch bevor. Aber das ist vielleicht sogar besser so. Denn in „Susie’s Diner“ ist der amerikanische Traum noch perfekt. Knallrote Bänke im Stil der 50er, Rockabilly-Krimskrams, so weit das Auge reicht, der typische schwarz-weiß karierte Boden und ja – auch Susie ist im frechen Petticoat gekleidet und wirbelt im Takt von Elvis Presley von Tisch zu Tisch.

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Auf ihrem Tablett findet sich alles, was deftig, groß und kalorienreich ist: Burger, Spareribs, Cheesecake und Waffeln. Dazu wird ein Budweiser serviert, aber keine Angst: Zipfer gibt es zur Not auch.

Eines ist aber klar: Figurbewusste Menschen werden es schwer haben. Dafür ist das Lokal rauchfrei und das Mittagsmenü liegt mit 7,80 Euro etwa im Durchschnitt. Unter den vielen Burgern (einer davon vegetarisch) findet sich eine Hardcore-Variante: Sein Name ist Timmy und in ihm kommen Fleisch, Käse, Onion Rings und Speck gleich in doppelter Ausführung daher. Wer sich mit Timmy anlegt, sollte danach aber lieber Zeit für ein ausgiebiges Erholungsschläfchen einplanen.

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Katharina MaierKathi and the City weiß

 

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