Wie man sich in Salzburg durch die Bundesländer kostet

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten „Zuagroasten“ müssen im Land der Salzburger Nockerl keineswegs auf die Spezialitäten aus ihren Bundesländern verzichten.

Die schlechte Nachricht: Manche Bundesländer lassen noch auf sich warten, oder sind nur richtig schwer zu finden. Aber der Reihe nach. Typisch Tirolerisches gibt es in der Andreas Hofer Weinstube in der Steingasse. Die Pächter, Familie Gruber, sind zwar Salzburger, aber die Kaspressknödlsuppe und das beliebte „Pfandl“ schmecken trotzdem richtig „bärig“. Die vielen Exil-Kärntner hingegen kommen in der „Baustö“ in der Priesterhausgasse auf ihre Kosten: Dort gibt es die berühmten Kärntner Nudeln in allen Variationen.

Die Steirer sind da schon ärmer: Die berühmte Steirische Weinstuben hat Anfang 2015 ihre Pforten geschlossen. Dafür bleiben noch der „Kürbiskernölbaron“ Manfred Theißl auf der Schranne und die steirischen Spezialitäten in der Greisslerei im Gwandhaus. Ein Steirer ist auch Karl Heinz Robitschko, der sich mit seiner neuen Vinothek „De Gustibus“ in der Bergstraße ausschließlich auf österreichische Weine spezialisiert. Da kommen dann auch die Niederösterreicher, Wiener und Burgenländer zum Zug.

Bleibt nur noch offen: Wo sind die Oberösterreicher und Vorarlberger?

Hinweise gerne an Katharina.Maier@svh.at.

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