Es kann nie genug Irish Pubs geben

Ins anfangs etwas sterile „Celtic Spirit“ ist nun Gemütlichkeit eingezogen.

Als das „Celtic Spirit“ in der Priesterhausgasse im Dezember letzten Jahres aufgesperrt hatte, war alles noch ein bisschen steril dort. Zu steril für ein Irish Pub. Aber eh logisch – die abgewetzten Stühle und bekritzelten Tische gibt es vermutlich nicht schon fertig so zu kaufen.

Jetzt, viele lange Nächte später, ist es zwar immer noch das einzige Pub der Stadt, in dem es Kerzen und Tischdecken gibt, aber eines muss man sagen: Es ist Gemütlichkeit eingezogen ins „Celtic“, das übrigens von zwei waschechten Iren geleitet wird.

Aber kommen wir zum Wichtigsten: der Getränkekarte. Die lässt beim durchschnittlichen Bierliebhaber wohl keine Wünsche offen. Craft-Biere, so weit das Auge reicht, Guinness, Cider, Whiskys und – für alle, die schiefe Blicke vom Nachbartisch in Kauf nehmen wollen – Bier aus Österreich. Die obligatorischen Crisps gibt’s natürlich auch. Ebenso wie die österreichische Variante: Nüsse und Salzbrezen.

Ja, ja, ja das ist natürlich kein Guiness, sondern ein Cider. Dafür gleich noch ein Bestelltipp: Irish Pale Ale kosten!

Ja, ja, ja das ist natürlich kein Guiness, sondern ein Cider. Dafür gleich noch ein Bestelltipp: Irish Pale Ale kosten!

Das „Celtic Spirit“ hat jeden Tag offen, und zwar bis mindestens (!) vier Uhr morgens. Wochentags ist es eine gemütliche Bar zum Quatschen, nicht zu laut und nicht zu stickig. Am Wochenende hingegen kann es hier schon mal richtig wild zugehen, so wie es sich eben für ein Irish Pub gehört.

Aus erfahrenen Kreisen hört man: Seinen ganzen Charme entfaltet das Pub erst kurz vor der Sperrstunde. Dann, wenn der Belgier in der Bergstraße schon zuhat und das „Celtic“ all jene empfängt, die noch nicht heimgehen wollen. Da bleibt nur mehr zu sagen: Sláinte!

Katharina Maier

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