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Gescheiterte Verkaufsversuche
Hoteliersfamilie Herzog glaubte deutschem „Jung-Investor“ – jetzt gibt es Betrugsanzeigen
Etliche ernsthafte Interessenten wollten das verfallende Nobelhotel Kobenzl kaufen. Doch die gebotenen Summen waren den Besitzern immer zu wenig.
Das Hotel Kobenzl auf dem Gaisberg liegt seit sechs Jahren im Dornröschenschlaf. Nur das betagte Besitzer-Ehepaar Marianne (81) und Rupert Herzog (90), der treue serbische Hausmeister und eine junge Pflegerin halten die Stellung. Alle Versuche, das frühere Nobelhotel zu verkaufen, scheiterten. Die letzte Investoren-Hoffnung endete gar in einer öffentlichen Schlammschlacht und gegenseitigen Betrugsvorwürfen.
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Illegaler Straßenstrich
Die Salzburger Polizei greift gegen den illegalen Straßenstrich durch. Man hat bereits 140.000 Euro Strafgelder eingehoben – von den Prostituierten und den Freiern!
Die Salzburger Polizei darf zurzeit getrost als Vorreiter in der Bekämpfung des illegalen Straßenstrichs bezeichnet werden. Ohne jeden politischen Aufwand, also ohne die umstrittene Gesetzesänderung, haben die Beamten den Strich an der Gabelsbergerstraße deutlich zurückgedrängt: Innerhalb kurzer Zeit hat die Polizei Strafgelder in Höhe von 140.
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Heinz Jungwirth vor Gericht
2,7 Mio. Euro veruntreut?
Der frühere ÖOC-Generalsekretär, Heinz Jungwirth wird von der Salzburger Staatsanwaltschaft wegen Untreue angeklagt. Der 62-Jährige soll 2,7 Mio. Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Jungwirths ehemalige Sekretärin, Manuela K., wird ein Schaden von 356.000 Euro angelastet, für beide gilt die Unschuldsvermutung. Im Zentrum der Anklage dürften das ominöse Verrechnungskonto bei der Raiffeisenlandesbank NÖ/Wien sowie ein Sparbuch des ÖOC stehen. Das „Geheimkonto“ wurde erst bei der internen Überprüfung der Reiseabrechnungen des ÖOC entdeckt. Verwaltet wurde das Konto „im Wesentlichen“ von Jungwirth und seiner Stellvertreterin (Gerichtsakt).
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Streitobjekt: der Rohbau
Als Futterstall genehmigt – kein Grund zum Einschreiten
Ein Futterstall in unmittelbarer Nähe der geplanten Hochsonnbergabfahrt – das sorgt in Piesendorf für Diskussionen.
Futterstall oder Skihütte – diese Frage stellt sich angesichts eines weit gediehenen Rohbaus in Reit, der nicht unbedingt nach einem Futterstall aussieht (siehe Foto). Wie in Piesendorf kursiert, handle es sich wohl eher um eine Skihütte, noch dazu, wo sich der „Futterstall“ in unmittelbarer Nähe der geplanten Hochsonnberg-Abfahrt befindet.
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Der Dürrnberg
Skifahren mit Kindern muss nicht unerschwinglich sein: Halbtageskarten zwischen 5 und 10 Euro für Kinder und Halbtageskarten um 15 Euro für Erwachsene sind bei kleinen Liftanlagen durchaus üblich. Solche Angebote gibt es einige in der Nähe der Stadt Salzburg.
Unschlagbar günstig ist der Buchberglift in Mattsse: hier gibt es die Halbtageskarte um 5 Euro, für Kinder als auch Erwachsene und eine 10-Punkte Karte sogar für nur 3 Euro. Viel Geld sparen, im Vergleich zu den großen Skigebieten in den Tourismuszentren, kann man auch am Eugendorferberg mit einer 20 Punkte Karte um 10 Euro für Kinder und 15 Euro für Erwachsene.
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Blick auf die Unfallstelle
Als Verkehrsteilnehmer ist man auch selbst in der Verantwortung – das sollte Schülern vermittelt werden
Was kann man selber tun, damit so schreckliche Unfälle nicht mehr passieren? – Das sollte Thema einer Info-Kampagne an Salzburgs Schulen sein.
Kerzen, Blumen, eine Tafel „Ella = 21.01“ – die Betroffenheit über den Tod einer 17-jährigen Schülerin, die im Haltestellenbereich der Theatergasse von einem Stadtbus überrollt wurde, ist nach wie vor groß. Vor allem unter Schülern, die hier zusammentreffen und über das, was passiert ist, teils sehr emotional diskutieren.
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Lieferzone beim Supermarkt
In der Siebenstädterstraße werden Häuser von LKW umrundet
Wer hinter der neuen Billa-Filiale Siebenstädterstraße in Salzburg-Lehen wohnt, bekommt deren „Kehrseite“ zu spüren: Abgase, LKW-Brummen und -Piepen, laut schimpfende Fahrer. Eine Anrainern protestiert.
„Parklife“, so nennt die Wohnungsgenossenschaft „Salzburg“ ihr jüngstes Bauprojekt am früheren Mercedes-Areal in Salzburg-Lehen. In dem wuchtigen weißen Gebäudekomplex wohnen junge Familien und Senioren in Betreuung. Im Erdgeschoß war ein Archiv geplant. Jetzt ist es eine Billa-Filiale geworden. Was die neuen Lehener Bewohner freut, ist für viele Eingesessene ein „Horror“, wie Marisa Astner es auf den Punkt bringt.
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Wenn schon Aufsichtsratsentschädigungen für Politiker, dann das Geld der Stadt für soziale Zwecke refundieren, fordert die Bürgerliste.
Sie habe „kein Problem damit, dass man Aufsichtsräte bezahlt“ – das stellt Bürgerlisten-Gemeinderätin Ingeborg Haller gleich vorweg klar. Sie sehe aber nicht ein, dass man Politiker für ihre Aufsichtsratstätigkeiten entschädigt: „Bei Politikern, die kraft ihrer Funktion in Aufsichtsräten sitzen, muss das im Gehalt inkludiert sein.
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„Der Spuk bei den vermurksten Busspuren in der Petersbrunnstraße und am Rudolfskai gehört raschest beendet“, fordert Stadt-ÖVP Klubobmann Christoph Fuchs. Eine Weisung von Bürgermeister Heinz Schaden an Stadtrat Johann Padustch sei überfällig, so Fuchs. Sauer stößt Fuchs dabei auf, dass Verkehrsstadtrat Padutsch die Busspuren nicht zurücknimmt und somit den klaren Beschluss des Planungsausschusses ignoriert. Dem Beschluss stimmten alle Parteien, außer der Bürgerliste zu. Der Planungsausschuss sei nur für kleinräumige Verkehrslösungen zuständig und nicht für großräumige, argumentiert dagegen Stadtrat Padutsch seine Vorgehensweise.
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